"So kann es nicht weitergehen!" - weitere Konsequenzen nach Mainkofen-Zwischenfall

24. September 2024 , 05:32 Uhr

Nach dem jüngsten Fluchtversuch im Bezirksklinikum Mainkofen hat die bayerische Staatsregierung weitere Konsequenzen angekündigt. So könne es nicht weitergehen, sagte Sozialministerin Ulrike Scharf gegenüber der Mediengruppe Bayern. Sie habe nun weitere Konsequenzen gezogen und die Fachaufsicht entsprechend angewiesen. Unter anderem müssen alle Maßregelvollzugseinrichtungen im Freistaat die gewährten Lockerungen im Laufe des nächsten Monats überprüfen. Wie gemeldet, war am Samstagabend ein Straftäter nicht von einem unbegleiteten Ausgang auf dem Mainkofener Klinikgelände zurückgekehrt. Die Polizei konnte ihn am Sonntag im Stadtgebiet von Plattling aufgreifen. Und Anfang August hatte ein Straftäter einen Kinobesuch zur Flucht genutzt.

Flucht Mainkofen Sozialministerin

Das könnte Dich auch interessieren

07.01.2026 Straftäter vier Jahre nach der Flucht gefasst Vier Jahre nach seiner Flucht aus dem Bezirksklinikum Mainkofen hat die Polizei nun einen gesuchten Straftäter festgenommen. Der 32-jährige Pole war wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und acht Monaten sowie zur Unterbringung in einer Entziehungsanstalt verurteilt worden. Im September 2021 floh er aus dem Bezirksklinikum 14.09.2026 Wie im Film: Jugendlicher mit 170 km/h vor Polizei - Schussabgabe bei Polizeisperre Nach einem Autodiebstahl muss sich ein 17-Jähriger unter anderem wegen versuchten Mordes verantworten. Laut Polizei wurde das Fahrzeug in der Nacht von Freitag auf Samstag in Passau aus einer Garage gestohlen. Am Samstag wurde das Auto dann auf der A3 entdeckt – der Fahrer flüchtete vor der Polizei, fuhr bei Passau-Nord runter und mit teilweise 25.03.2026 Niederbayern plant Zentrum für Forensische Psychiatrie Die Vorplanungen für ein Zentrum für Forensische Psychiatrie in Niederbayern laufen. Der Bezirk Niederbayern will dafür die Maßregelvollzugseinrichtungen Mainkofen und Straubing organisatorisch zusammenführen. So können Ressourcen gebündelt, Schwerpunktstationen gebildet und neue Therapien angeboten werden. In Straubing soll zudem ein sogenanntes Resozialisierungshaus entstehen. Dort sollen künftig 24 Patienten auf ein selbstständiges Leben nach dem Maßregelvollzug vorbereitet 19.03.2026 Vier Geiselnehmer aus Straubinger Bezirkskrankenhaus verurteilt Nach der Geiselnahme im Straubinger Bezirkskrankenhaus sind die vier Angeklagten zu Freiheitsstrafen zwischen 5 Jahren und 10 Monaten und neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Regensburg sprach sie der Geiselnahme und gefährlichen Körperverletzung schuldig. Noch ist das Urteil allerdings nicht rechtskräftig. Wie berichtet, hatten die vier Männer mit einer Geisel die Öffnung der Pforte