Illegal manipulierte Receiver verkauft: Mammutprozess am Landgericht Landshut

03. März 2026 , 12:06 Uhr

Weil ein Ehepaar aus Deggendorf im großen Stil manipulierte Receiver verkauft hat, mit denen man das Pay-TV Angebot von Sky illegal freischalten konnte, läuft aktuell der Prozess vor dem Landgericht Landshut. Das Verfahren wird sich dabei aber noch eine Weile hinziehen. Insgesamt werden in dem Prozess laut der Mediengruppe Bayern 1.500 Zeugen geladen. Daher ist ein Urteil wohl erst für kommendes Jahr zu erwarten, so der Strafverteidiger des Ehepaars. Zwischen 2014 und 2019 soll das Ehepaar mehr als 1.700 manipulierte Receiver verkauft haben, mit denen das Pay-TV Programm von Sky Deutschland zu empfangen war, ohne dafür zu bezahlen. Der Sender Sky geht daher von einem Schaden von über vier Millionen Euro aus.

Deggendorf Justiz Landshut Prozess Receiver

Das könnte Dich auch interessieren

24.03.2026 Deggendorferin muss sich wegen Mordverdacht verantworten Am Landgericht Deggendorf beginnt nächste Woche Dienstag (31.03) der Mordprozess gegen eine 53-jährige Frau aus Deggendorf. Laut Staatsanwaltschaft soll sie ihren Lebensgefährten mit Thallium-Sulfat vergiftet haben, das sie zuvor im Internet bestellt haben soll. Das Gift ist farb-, geruchs- und geschmacklos und soll dem Mann im Januar 2025 ins Essen oder in ein Getränk gemischt 06.11.2025 Angriff auf Pizzabotin - 27-Jähriger vor Gericht Am Landgericht Landshut muss sich ab heute ein 27-Jähriger wegen versuchten Mordes verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, im März in Geisenhausen eine Pizzabotin mit einem Messer angegriffen und verletzt zu haben. Laut Staatsanwaltschaft habe er den Wunsch gehegt, einen Menschen zu töten mit dem Ziel, in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht zu werden. Die Frau konnte 17.07.2026 Urteil im Wallersdorfer Mordprozess: Angeklagter zu lebenslanger Haft verurteilt Weil er in Wallersdorf seine frühere Partnerin getötet hat, wurde ein 45-Jähriger gestern (16.07.) zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Landgericht Landshut sprach ihn des Mordes aus niedrigen Beweggründen schuldig. Der Angeklagte hatte zum Auftakt des Prozesses die Tat gestanden. Er führte massive finanzielle Probleme als Auslöser für Eheprobleme an, wenige Wochen vor der Tat hatte 28.05.2026 Keine Revision im "Bluttatprozess" von Grafenau Nach der tödlichen Messerattacke in Grafenau im Juni 2025 ist das Urteil jetzt rechtskräftig. Laut Mediengruppe Bayern wurde die Revision als unbegründet verworfen. Die Angeklagte wurde wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau ihren Partner bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer