Wildnis schafft Wissen – 50 Jahre Forschung im Nationalpark Bayerischer Wald

Mit „Wildnis schafft Wissen“ können Sie einen Blick hinter die Kulissen im Nationalpark Bayerischer Wald werfen. Zum 50. Geburtstag des Nationalparks begleitet Julia Reihofer verschiedene Forscher bei ihrer täglichen Arbeit.

 

 

 

 

 

 

 

In der ersten Folge geht es zu Burkhard Beudert. Der gebürtige Unterfranke forscht seit inzwischen über 30 Jahren im Nationalpark und gilt dort als der „Mann des Wassers“. Zusammen mit seinem Team betreut er das Wasser-Monitoring.

Burkhard Beudert bei seiner täglichen Arbeit an der Pegelmessstation Tafelruck und der angrenzenden Wetterstation, hier sammelt er einen Teil der Daten für die verschiedenen Projekte im Forschungsverbund Große Ohe.

 

 

In der zweiten Folge von „Wildnis schafft Wissen“ ist Reporterin Julia Reihofer mit Pilz-Forscher Peter Karasch in einem kleinen Waldstück in Waldhäuser unterwegs. Der gebürtige Rheinländer erforscht im Nationalpark Bayerischer Wald die Welt der Pilze. Und da gibt es nach wie vor viel zu tun. Alleine im Böhmerwald sind aktuellen Studien nach rund 4.200 verschiedene Pilzarten heimisch.

Mit Kamera, einer speziellen Lupe und Sammelbox geht es auf Schwammerl-Exkursion. Dem Forscher gelingen dabei ab und zu auch noch sensationelle Funde.

 

 

Die dritte Folge von Wildnis schafft Wissen dreht sich um eines der berühmtesten Themen im Nationalpark Bayerischer Wald, den Borkenkäfer. Dr. Simon Thorn von der Uni Würzburg hat schon mehrfach über den nur wenige Millimeter großen Käfer im Schutzgebiet geforscht.

Welche teilweise bahnbrechenden und manchmal auch unbequemen Erkentnisse Simon Thorn bei seinen Forschungsprojekten gewinnt erzählt er Reporterin Julia Reihofer im Podcast.

 

 

In der vierten Folge von „Wildnis schafft Wissen – 50 Jahre Forschung im Nationalpark Bayerischer Wald“ wird es etwas unappetitlich. Julia Reihofer hat Aas-Forscher Christian von Hoermann zu einem Luderplatz bei Neuschönau begleitet. Dort untersucht der Wissenschaftler welchen Einfluss tote Tiere auf die Welt der Tiere, Pflanzen und Pilze haben.

Dabei stellt sich immer wieder heraus: Im Tod steckt sehr viel Leben. Einen strapazierfähigen Geruchssinn und Magen braucht der Forscher für seine Arbeit allerdings auch…

 

 

Der Waidler und der Woid: So könnte die Überschrift über der fünften Folge unserer Podcast-Serie „Wildnis schafft Wissen – 50 Jahre Forschung im Nationalpark Bayerischer Wald“ sein. Kollegin Julia Reihofer lässt sich von Prof. Dr. Rupert Seidl von der TU München erklären, wie der Bayerische Wald zu dem geworden ist, was er ist und welche Auswirkungen der Klimawandel noch auf das Ökosystem Wald haben könnte.

Auf dem „Seelensteig“ bei Spiegelau sind die zahlreichen Prozesse der Walddynamik sehr gut und aus nächster Nähe zu beobachten.

 

 

Die sechste Folge unserer Podcast-Serie „Wildnis schafft Wissen – 50 Jahre Forschung im Nationalpark Bayerischer Wald“ dreht sich um Reh und Rotwild im Nationalpark Bayerischer Wald, also um die sogenannten Großen Grasfresser. Die haben es nicht leicht in Zeiten von zunehmendem Tourismus und zurückkehrenden Räubern wie Luchs und Wolf. Welchen Einfluss genau Mensch und Große Beutegreifer auf das Verhalten und die Fressgewohnheiten haben erforscht seit 2018 Suzanne van Beeck Calkoen.

Bei Guglöd hat Julia Reihofer zwei Versuchsflächen mit der Forscherin von der Uni Freiburg besucht: