ZF: Kurzarbeit für 4.500 Beschäftigte in Passau?

26. September 2024 , 05:30 Uhr

Die Wirtschaftskrise hat einen der größten Arbeitgeber in Niederbayern erreicht: den Fahrzeug-Zulieferer ZF in Passau. Dort droht ab November Kurzarbeit. Alle rund 4.500 Beschäftigten in den Werken Grubweg und Patriching sind offenbar von der Kurzarbeit betroffen. Sie wurden kürzlich auf einer Betriebsversammlung davon informiert, wie die Mediengruppe Bayern aus Teilnehmerkreisen erfahren hat. Denn ein Statement des Konzerns dazu gibt es noch nicht, Anfragen unseres Senders blieben unbeantwortet. Der Grund für die drohende Kurzarbeit: die Nachfrage nach Achsen und Getrieben für Bau- und Landwirtschaftsmaschinen ist eingebrochen. Zumindest eine gute Nachricht gibt es: am ZF-Standort Thyrnau mit dem Bereich E-Mobilität wird normal weitergearbeitet.

Kurzarbeit Passau Wirtschaft ZF

Das könnte Dich auch interessieren

15.12.2025 Güterumschlag am Deggendorfer Hafen steigt deutlich an Im Vergleich zum Vorjahr ist der Güterumschlag auf niederbayerischen Häfen von Januar bis September 2025 teils kräftig angestiegen. In Passau beträgt das Plus für diesen Zeitraum über 15 Prozent, in Deggendorf sogar fast 72 Prozent! Anders die Lage an den Häfen Straubing-Sand und Kelheim. Da beträgt das Minus rund 7 beziehungsweise 9 Prozent. Bayernweit gab 11.11.2025 Bei Menschen in Europa: Wirtschafts-Diskussion über "Made in Germany" Wirtschaftsgipfel gestern Abend im Medienzentrum Passau: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Menschen in Europa ging es um die Frage: Made in Germany – Comeback oder Nostalgie? Klaus Rosenfeld von der Schaeffler AG sagte dabei: Weitere Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren Joe Kaeser, Aufsichtsratsvorsitzender Siemens Energy AG und Daimler Truck, Klaus Ernst, Landesvorsitzender des BSW Bayern und Andrea Nahles, 03.11.2025 Forscherinnen-Camp bei ZF und Universität Passau Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft will Schülerinnen für technische Berufe begeistern. Deswegen ist in dieser Woche ein Forscherinnen-Camp für Schülerinnen aus Passau und Umgebung an der ZF und der Universität Passau. Sie arbeiten dabei an Projektaufträgen, sollen aber auch Einblicke in technische Berufe und Studiengänge bekommen. Gefördert wird das Projekt unter anderem durch das bayerische 04.07.2025 Zukunftsatlas: Gemischte Dynamik in Niederbayern Das Wirtschaftsforschungsunternehmen „Prognos“ hat heute seinen Zukunftsatlas vorgestellt. Im bundesweiten Vergleich gibt es demnach in den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau sowie der Stadt Landshut eine sehr geringe Dynamik, in den Städten Passau und Straubing sowie den Landkreisen Deggendorf und Rottal-Inn dagegen eine sehr hohe Dynamik. Dafür werden zum Beispiel die Bevölkerungsentwicklung und die Beschäftigtenentwicklung untersucht.