ZF in der Region: Keine Kurzarbeit und vermeintliche Standortsicherheit

21. März 2026 , 11:15 Uhr

Gute Nachrichten kommen von den niederbayerischen ZF-Standorten. Andreas Moser, Vorstandsmitglied und Divisionsleiter der in Passau angesiedelten Industrie-Technik, sagte der Mediengruppe Bayern dass der Monatsumsatz es nicht mehr rechtfertige, in Kurzarbeit zu sein. Deswegen werde seit dem 1. März wieder in vollem Umfang gearbeitet. Und für Thyrnau heißt es, dass der Standort wohl nicht in akuter Gefahr sei. Die rund 560 Arbeitsplätze scheinen demnach gesichert.

Arbeitsplätze Passau Thyrnau Wirtschaft ZF

Das könnte Dich auch interessieren

20.03.2026 Milliarden-Verlust bei ZF Der Autozulieferer ZF mit Standorten in Passau und Thyrnau hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Verlust von 2,1 Milliarden Euro abgeschlossen. Gleichzeitig stieg der freie Cashflow deutlich, während der Umsatz auf 38,8 Milliarden Euro zurückging. Das Unternehmen setzt weiter auf Sparmaßnahmen, hält an Stellenkürzungen fest und prüft die Trennung von Geschäftsbereichen. Der Schuldenstand liegt weiterhin 16.10.2025 Wie geht es weiter bei ZF in Thyrnau? Bei ZF in Thyrnau ist die Zukunft weiter offen. Zwar hat der Gesamtbetriebsrat dem Rettungskonzept für die Division E jetzt einstimmig zugestimmt – und auch die IG-Metall-Mitglieder stehen mit großer Mehrheit dahinter – doch endgültig entschieden ist laut Mediengruppe Bayern noch nichts. Der Verkauf der Sparte ist zwar vom Tisch, dafür müssen bis 2027 rund 16.07.2026 Wirtschaftsempfang in Passau mit Söder und Aiwanger In Passau war gestern der Empfang der niederbayerischen Wirtschaft. Die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer haben dazu unter anderem Ministerpräsident Markus Söder und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger eingeladen. IHK-Präsident Thomas Leebmann sagte im Rahmen des Empfangs über die aktuellen Herausforderungen für Unternehmen: Insgesamt waren über 200 Vertreter aus Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistungen mit 20.04.2026 Vorsichtiger Optimismus bei der niederbayerischen IHK zum Industriestrompreis Deutschland darf seine Industrie künftig mit einem vergünstigten Strompreis unterstützen. Die EU-Kommission hat dafür jüngst die Zustimmung erteilt. Die Industrie- und Handelskammer Niederbayern zeigt sich über die Entscheidung aber noch vorsichtig optimistisch. Pressesprecher Johannes Karasek: Für die Subvention der Industriestrompreise sind von der Bundesregierung 3,8 Milliarden Euro vorgesehen.