Wahlrechtsreform: Passauer Politikwissenschaftler erklärt, warum sich die Union querstellt

06. Februar 2023 , 12:34 Uhr

Die Ampelkoalition hat Mitte Januar einen Entwurf zur Wahlrechtsreform vorgelegt. Der sieht unter anderem vor, dass in Zukunft unter Umständen Direktmandate bei Wahlen verfallen, damit der Bundestag nicht zu viele Sitze hat. Kritik kommt vor allem von der Union. Warum hat uns der Michael Weigl, vom Lehrstuhl für Politikwissenschaften an der Uni Passau erklärt:

Deswegen hat die Union bereits Gegenvorschläge gebracht. Alternative wäre zum Beispiel, einfach weniger Wahlkreise zu etablieren. Das würde allerdings auch gegen die demokratische Idee gehen, weil die jeweiligen Abgeordneten nicht mehr nah genug an den Bürgern wären.

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