ver.di ruft in Passau zu ganztägigem Warnstreik auf

09. Februar 2026 , 12:03 Uhr

Im Öffentlichen Nahverkehr wird wieder gestreikt: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten des Passauer Verkehrsbetriebs am Mittwoch (11.02.) zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Das hat ver.di heute bekanntgegeben. Gefordert werden unter anderem die Absenkung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 35 Stunden sowie eine Lohnerhöhung in Höhe von rund 669 Euro – das entspricht dem durchschnittlichen Lohnunterschied zwischen dem Verkehrsbetrieb und den anderen Beschäftigten der Stadtwerke. Hintergrund ist die laufende Tarifrunde mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband, deren zweite Verhandlungsrunde am Freitag stattfindet.

ÖPNV Passau Streik Ver.di Warnstreik

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Keine Einigung zwischen ver.di und Arbeitgeberverband - weitere Streiks im ÖPNV In der Tarifrunde für die kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Bayern gab es gestern (13.02.) keine Annäherung zwischen ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband. Wie die Gewerkschaft mitteilt, habe sich am Angebot der Arbeitgeber nichts geändert. Wie berichtet hatte es diese Woche Streiks im ÖPNV gegeben, unter anderem in Passau kam es am Mittwoch (11.02.) zu Einschränkungen. Ver.di 11.02.2026 Passau: Streiks sorgen für Einschränkungen im Busverkehr Wegen des Streiks im ÖPNV kommt es heute (11.02.) auch in Passau zu erheblichen Einschränkungen. Ein Großteil der Busse falle aus, heißt es von den Stadtwerken. Allerdings finden ein paar Fahrten statt – die werden nämlich privat durchgeführt. Die Gewerkschaft ver.di fordert unter anderem mehr Geld und eine kürzere Wochenarbeitszeit. Den Streikfahrplan gibt es hier: 10.02.2026 Streiks in Niederbayern In Niederbayern wird heute wieder gestreikt. Dazu aufgerufen sind unter anderem Beschäftigte der Wasserwirtschaftsämter Landshut und Deggendorf, der Uni Passau, der JVA Straubing, Finanzamt Passau, Staatsanwaltschaft Landshut und der AOK-Direktionen Niederbayern. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro mehr pro Monat. Morgen wird dann 09.02.2026 ver.di zieht positive Bilanz: Zweiter Pendleraktionstag erfolgreich verlaufen Im Zuge der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst haben Beschäftigte der beiden staatlichen Bauämter in Niederbayern heute (09.02.) erneut gestreikt. Rund 60 Beschäftigte beteiligten sich am zweiten sogenannten Pendleraktionstag und machten im morgendlichen Berufsverkehr auf insgesamt 13 Brücken über stark befahrenen Bundesstraßen mit Bannern auf ihre Forderungen aufmerksam. Die Gewerkschaft ver.di spricht von einer erfolgreichen