Unternehmen weiter skeptisch bei der Energiewende

02. August 2024 , 14:59 Uhr

Die Industrie- und Handelskammer Niederbayern-Oberpfalz bezeichnet die aktuelle Sicht auf die Auswirkungen der Energiewende als „Nicht besser, nur weniger schlecht.“ Das ist das Ergebnis des neuesten Energiewendebarometers, in dem Unternehmen nach Chancen und Risiken gefragt werden, die sie mit der Energiewende verbinden. Infrastrukturprobleme, fehlende Planbarkeit und hohe Preise würden demnach die Energiewende ausbremsen und der Wirtschaft schaden.

Energiewende IHK Industrie- und Handelskammer Solarenergie Wirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

11.02.2026 Warnung der IHK: Unternehmen suchen Absatzmärkte und Produktionsstätten im Ausland Die IHK Niederbayern sieht zu Jahresbeginn 2026 wenig Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung in der Region. Laut aktueller Konjunkturumfrage brechen die Geschäftsaussichten vieler Betriebe nach einer kurzen Erholung im Herbst erneut ein. Mehr Unternehmen wollen ihre Investitionen kürzen statt ausweiten. IHK-Präsident Thomas Leebmann macht dafür fehlende Strukturreformen und mangelnde Verlässlichkeit verantwortlich. Gleichzeitig nehmen Investitionen ins 23.01.2026 Deutlich weniger Ausbildungsstarts in Niederbayern Die Bilanz des Ausbildungsjahres fällt aus Sicht der IHK Niederbayern für 2025 ziemlich ernüchternd aus. Der Grund ist, dass die Zahl der neuen Ausbildungen zurückgegangen ist. Es haben etwas weniger als 4.000 junge Menschen eine Ausbildung gestartet – das entspricht einem Minus von 8 Prozent verglichen mit 2024. Das sei noch schlechter als die Corona-Werte und 27.12.2025 Wenig Zufriedenheit bei der niederbayerischen Wirtschaft Die niederbayerische Wirtschaft ist mit dem Jahr 2025 nicht gerade zufrieden. Im Gespräch mit der Mediengruppe Niederbayern gab der niederbayerische IHK-Präsident Thomas Leebmann dem Jahr eine 4 – nah am Nichtbestehen, Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz eine 3. Herausforderungen sind weiterhin Bürokratie, hohe Energiepreise und Fachkräftemangel. Außerdem müsse vor allem die Bundespolitik notwendige Strukturreformen 16.09.2025 Pumpspeicher Riedl: Startschuss für Bayern größtes Speicherkraftwerk ist gefallen Grünes Licht für ein riesiges Energieprojekt im Landkreis Passau: Das Pumpspeicherwerk Riedl hat heute (16.09.) offiziell den Planfeststellungsbeschluss bekommen. Bis Anfang der 2030er Jahre will die Verbund AG hier Bayerns größtes Speicherkraftwerk bauen – Kostenpunkt über 400 Millionen Euro. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nennt Riedl einen zentralen Baustein für die Energiewende: Überschüssiger Solarstrom soll hier gespeichert