Die Wasserschutzpolizei Passau hat gestern früh bei einem Kreuzfahrtschiff, das unter Schweizer Flagge fährt, gravierende Umweltverstöße festgestellt. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten beim Abwasser starken Geruch und eine auffällige Farbe – und das, obwohl es durch die bordeigene Kläranlage eigentlich sauber zurück in die Donau geleitet werden soll. Ein Schnelltest hat den Verdacht bestätigt: Die vorgeschriebenen Grenzwerte wurden teils massiv überschritten. Das Auslassventil wurde verplombt. Erst wenn die Kläranlage repariert ist, darf das Abwasser wieder in die Donau geleitet werden.