Umstrittener Donaupolder "Wörthhof": Aiwanger verlängert Einwendungsfrist

31. März 2023 , 05:50 Uhr

Der geplante Donaupolder „Wörthhof“ im Landkreis Regensburg könnte auch für den Hochwasserschutz in Niederbayern eine wichtige Rolle spielen – doch die Planungen verzögern sich. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat gestern (30.03.) angekündigt, die Frist für Einwände der Kommunen gegen den Polder ein zweites Mal zu verlängern – und zwar voraussichtlich bis Ende Juli. Außerdem wird es laut Aiwanger eine weitere Informationsrunde mit betroffenen Kommunalpolitikern und Bürgern geben. Der Flutpolder „Wörthhof“ ist im Landkreis Regensburg umstritten. Er soll im Hochwasserfall bis zu 30 Millionen Kubikmeter Wasser ableiten und so vor allem die Städte Straubing und Deggendorf schützen.

Aiwanger Donau Hochwasser Polder Wörthhof

Das könnte Dich auch interessieren

27.02.2026 Hochwasser-Update für Niederbayern Die Donaupegel in der Region sinken aktuell wieder. An den Messstationen in Pfelling, Deggendorf, Hofkirchen und Vilshofen gilt zwar immer noch Hochwassermeldestufe 2, der Scheitel ist laut Prognose des Hochwassernachrichtendienstes schon durchgezogen. Am Messpunkt Straubing gilt momentan noch Meldestufe 1. Die Donau in Passau sowie der Inn, die Ilz oder die Isar sind momentan unter 15.10.2026 Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger zur IHK-Konjunkturumfrage für Niederbayern Als „Hoffnungssignal für die Region“ hat Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die neueste IHK-Konjunkturumfrage für Niederbayern bezeichnet. Die Wirtschaft zeigt demnach leichte Erholungstendenzen. Allerdings wollen deutlich mehr Unternehmen Stellen abbauen als neue schaffen. Aiwanger fordert vom Bund, die Wirtschaft freier arbeiten zu lassen – etwa durch günstigere Energiepreise, niedrigere Arbeitskosten und ein flexibleres Arbeitsrecht. 24.09.2026 12-Uhr-Regel an Tankstellen: Aiwanger fordert Ende Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger aus dem Landkreis Landshut hat erneut das Ende der 12-Uhr-Regel an Tankstellen gefordert. Er sagte, dass das Experiment gescheitert sei – wenn eine Regel ihr Ziel verfehlt und gleichzeitig neue Probleme schafft, müsse die Politik die Konsequenzen ziehen und sie abschaffen. Aiwanger sagte, es gebe keinen vernünftigen Grund, an dieser Regel 12.09.2026 Aiwanger fordert Sicherung der Gasversorgung Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger aus dem Landkreis Landshut fordert vom Bund mehr Maßnahmen für eine sichere Gasversorgung. Bestehende Gasspeicher müssten erhalten und zügig eine strategische Gasreserve aufgebaut werden, so Aiwanger. Hintergrund sind die derzeit vergleichsweise niedrigen Speicherstände. Deutschlandweit sind die Gasspeicher aktuell zu rund 55 Prozent gefüllt. Bis zum 1. November ist gesetzlich ein durchschnittlicher