Tödlicher Familienstreit: Zehn Jahre Gefängnis für angeklagten Mainburger

27. Januar 2023 , 05:47 Uhr

Im Prozess um einen Mann aus Mainburg im Landkreis Kelheim, der seinen Schwager erstochen hat, ist gestern (26.01) vor dem Landgericht Regensburg das Urteil gefallen. Der 55-Jährige muss für zehn Jahre ins Gefängnis. Es sei naheliegend, dass der jahrelange Streit der Schwager grundlegend für die Tat war, urteilte das Gericht. So gab es auch am Tatabend einen Streit zwischen den beiden Männern. Das Opfer war trotz Besuchsverbot auf dem Grundstück des Verurteilten aufgetaucht. Der 55-jährige Beschuldigte holte daraufhin im Streit ein Kampfmesser aus dem Gartenhaus und stach auf seinen 46 Jahre alten Schwager ein. Das Gericht urteile auf Totschlag.

Familienstreit Justiz Landgericht Mainburg Messer Regensburg Totschlag Urteil

Das könnte Dich auch interessieren

21.03.2026 Lebensgefährte tot: Siebeneinhalb Jahre Haft für Frau aus Eging - Urteil noch nicht rechtskräftig Weil sie in Eging am See ihren Lebensgefährten getötet haben soll, muss eine 30-Jährige für siebeneinhalb Jahre in Haft. Das Passauer Landgericht hat sie wegen Totschlags schuldig gesprochen und einen Alkoholentzug angeordnet. Die Staatsanwaltschaft hatte elf Jahre Haft gefordert, von Seiten der Verteidigung heißt es dagegen, dass sich der Mann selbst getötet habe. Das Urteil 17.12.2025 Urteil zur Bluttat in Grafenau: 9 Jahre Freiheitsstrafe - Verteidigung will wohl in Revision gehen Im Prozess gegen eine 26-Jährige, die im Juni ihren damaligen Partner getötet haben soll, ist jetzt das Urteil gefallen: 9 Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Das Gericht wies damit die Argumentation der Verteidigung zurück, die Angeklagte habe in Notwehr gehandelt. Die Gewalttaten in der Vergangenheit habe es nicht gegeben. Das Gericht sieht aber auch, 18.07.2025 Rottenburg an der Laaber: Nach Totschlag bleibt der Täter in der Psychiatrie Es war eine schockierende Tat im vergangenen September: Nach Überzeugung der Richter am Landgericht Landshut ist ein 50-Jähriger in die Wohnung eines Bekannten in Rottenburg an der Laaber eingebrochen und hat ihn getötet. Die Richter sagten, er sei schuldunfähig – deswegen bleibt er in einer psychiatrischen Klinik. Das Opfer wies demnach 150 Messerstiche und -schnitte 28.05.2026 Keine Revision im "Bluttatprozess" von Grafenau Nach der tödlichen Messerattacke in Grafenau im Juni 2025 ist das Urteil jetzt rechtskräftig. Laut Mediengruppe Bayern wurde die Revision als unbegründet verworfen. Die Angeklagte wurde wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau ihren Partner bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer