Studioglasbewegung Frauenau als Immaterielles Kulturerbe anerkannt

26. März 2025 , 16:33 Uhr

Gute Nachrichten kommen aus Frauenau: Die „Studioglasbewegung Frauenau“ ist jetzt nämlich offiziell in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Das Verzeichnis soll laut Bayerischem Heimatministerium dazu beitragen, die Wertschätzung von Traditionen sichtbar zu machen. Die Studioglasbewegung Frauenau zielt seit den 1960ern auf handwerklich und künstlerisches gestaltetes Glas – meist Unikate – ab, das nicht den Regeln der seriellen Glasproduktion in Glashütten folgt. Andere niederbayerische Traditionen die schon länger als „immaterielles Kulturerbe“ gelten, sind zum Beispiel die Goldhaubentradition im Passauer Land und das historische Dokumentarspiel „Landshuter Hochzeit 1475“.

Frauenau Glas Immaterielles Kulturerbe Kultur

Das könnte Dich auch interessieren

03.08.2026 Fördermittel für Kulturprojekte Wer ein größeres Kulturprojekt plant, kann sich jetzt wieder Geld vom Freistaat sichern. Die neue Förderrunde des Kulturfonds Bayern ist gestartet. Bis zum 1. Oktober können Kulturschaffende und Kommunen Anträge bei der Regierung von Niederbayern stellen. Unterstützt werden zum Beispiel Projekte aus den Bereichen Musik, Theater, Museen oder Literatur. Voraussetzung ist unter anderem, dass das 31.07.2026 Förderung für Kultur in Niederbayern Für das kulturelle Leben in Niederbayern gibt es vom Bezirk über 700.000 Euro an Zuschüssen. Wie gestern beschlossen wurde, fließen fast 55.000 Euro in die Förderung der Jugendarbeit, rund 370.000 Euro in konkrete kulturelle Veranstaltungen und Projekte. Dazu zählen zum Beispiel das Theater an der Rott in Eggenfelden, der Tiergarten Straubing, das Drumherum in Regen 16.07.2026 Bayerische Staatsmuseum mit niederbayerischer Beteiligung Das Glasmuseum Frauenau im Landkreis Regen soll Teil eines neuen Verbunds der „Bayerischen Staatsmuseen“ werden. Ziel der Reform ist es, die bisher 18 staatlichen Museen und Sammlungen in 10 Staatsmuseen organisatorisch zu bündeln und ihnen mehr Eigenverantwortung, größere finanzielle Spielräume und eine effizientere Verwaltung zu ermöglichen. Die einzelnen Häuser sollen ihre Identität behalten. Der neue 14.07.2026 Glasbranche tauscht sich über Herausforderungen aus In Landshut war gestern der erste bayerische Glasgipfel. Da haben sich Akteure aus der Branche mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger über aktuelle Herausforderungen ausgetauscht. Dazu zählen demnach hohe Energiekosten, die CO2-Bepreisung, aber auch Bürokratie, eine hohe Steuerbelastung und aggressive Wettbewerbsmethoden ausländischer Konkurrenten. Aiwanger betonte, man wolle, dass dieser Wirtschaftszweig auch künftig Arbeitsplätze, industrielle Wertschöpfung und handwerkliche