Streiks und Kundgebungen zur nächsten Verhandlungsrunde der IG Metall

11. November 2024 , 06:29 Uhr

Nach den Streiks der letzten Wochen findet heute (11.11.) die vierte Verhandlung in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie statt. Wie berichtet hat es vergangene Woche auch in Niederbayern immer wieder Streiks und Großkundgebungen gegeben. Die IG Metall setzt sich damit für bessere Tarifbedingungen ein: 7% mehr Gehalt und 170 Euro Gehalt pro Monat mehr für Auszubildende sollen es werden. Raphael Hoschkara von der IG Metall Passau:


Auch die heutige Verhandlung wird von weiteren Warnstreiks, Demonstrationszügen und Kundgebungen begleitet- in Niederbayern beteiligen sich Strama MPS, Bosch Evi Audio, Boysen MVO in Straubing, SPIE SAG in Ergolding, BMW Dingolfing, und Schaltbau in Aldersbach.

IG Metall Kundgebung Streik Tarifrunde

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Keine Einigung zwischen ver.di und Arbeitgeberverband - weitere Streiks im ÖPNV In der Tarifrunde für die kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Bayern gab es gestern (13.02.) keine Annäherung zwischen ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband. Wie die Gewerkschaft mitteilt, habe sich am Angebot der Arbeitgeber nichts geändert. Wie berichtet hatte es diese Woche Streiks im ÖPNV gegeben, unter anderem in Passau kam es am Mittwoch (11.02.) zu Einschränkungen. Ver.di 20.01.2026 Pendleraktionstag "Hupen für mehr Lohn!" in Niedebayern In der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder 2026 findet heute (20.01.) ein Pendleraktionstag der staatlichen Bauämter in Niederbayern statt. Unter dem Motto „Hupen für mehr Lohn!“ protestieren Beschäftigte der staatlichen Bauämter Passau und Landshut an insgesamt 13 Standorten in Niederbayern. Zwischen 7 und 9 Uhr machen sie auf Brücken und an Bundesstraßen mit 26.07.2025 Mögliche ZF-Schließungen: Kommt es zum Großkonflikt zwischen Unternehmensspitze und Beschäftigten? Die IG-Metall warnt das Unternehmen ZF vor Ausgliederung und Stellenabbau. Bezirksleiter Horst Ott sagte, „wenn die ZF-Bosse ihre Kahlschlagpläne durchziehen würden, riskieren sie einen Großkonflikt.“ Konkret geht es um die fünf bayerischen Standorte der Division E, unter anderem in Thyrnau mit rund 650 Beschäftigten. Insgesamt seien 9.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Ott spricht von einem „Management-Desaster.“ 16.06.2026 Protest gegen "Sozialen Kahlschlag" in Passau Sozialprotest gestern in Passau: Das „Es-Reicht“-Bündnis Niederbayern fordert den, Zitat, „Stopp des sozialen Kahlschlags der Bundesregierung“. Rund 100 Menschen haben gegen geplante Kürzungen des Sozialstaats und höhere Beiträge bei der Gesundheits-, Pflege- und Rentenversicherung demonstriert. Versammlungsleiterin Melanie Volkowski: Bundesweit sind für Juni rund 20 Sozialproteste angemeldet.