Steigt BMW bei KTM ein?

26. Februar 2025 , 07:43 Uhr

Mit dem oberösterreichischen Motorradhersteller KTM, der auch viele niederbayerische Beschäftigte hat, kann es weitergehen. Die Gläubiger haben gestern (25.02.) am Landesgericht in Ried einem Sanierungsplan zugestimmt. Wie das Unternehmen in Mattighofen mitteilt, erhalten die Gläubiger knapp ein Drittel ihrer Forderungen. Mitte März sollen die Bänder wieder anlaufen. Für eine langfristige Rettung braucht KTM allerdings 800 Millionen Euro – als möglicher Investor ist unter anderem der Autohersteller BMW im Gespräch. Der ließ die Spekulationen aber unkommentiert. KTM hatte aufgrund der Insolvenz etwa 600 Beschäftigte entlassen – auch viele Mitarbeiter aus dem benachbarten Niederbayern verloren ihre Jobs.

BMW Insolvenz KTM Oberösterreich Sanierungsplan

Das könnte Dich auch interessieren

29.05.2026 Insolvenz bei Waldkirchner Bäckerei - Betrieb läuft ungestört weiter Die Krankenkasse Barmer hat für die Waldkirchener Bäckerei Kittl einen Insolvenzantrag gestellt. Der vorläufige Insolvenzverwalter ist der Rechtsanwalt Bastian Kainz aus Tittling. Laut Mediengruppe Bayern soll der Betrieb in den acht Filialen der Bäckerei aber erst einmal ganz normal weitergehen, auch auf Kunden und die Beschäftigten soll das Verfahren keine Auswirkungen haben. Geschäftsführer Johann Kittl 28.05.2026 F-Tech aus Büchlberg insolvent: Betrieb läuft weiter, Gehälter sind gesichert Das Wartungs- und Industrieservice-Unternehmen „F-Tech“ aus Büchlberg ist insolvent. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter, Ivo-Meinert Willrodt mitteilt, läuft der Betrieb erst einmal weiter. In den kommenden Wochen soll es einen Investorenprozess geben, es habe auch schon erste Gespräche mit potentiellen Interessenten gegeben. Die Löhne für die Beschäftigten sind für die kommenden drei Monate gesichert. Die Geschäftsführer 28.05.2026 Neuer Eigentümer für ETERNA-Gelände in Passau Die Karl-Gruppe aus Hengersberg hat den ehemaligen Hauptstandort des Hemden- und Blusenherstellers Eterna in Passau-Sperrwies gekauft. Demnach soll da der sogenannte „K.Park Passau“ entstehen, ein zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort mit starkem Entwicklungspotential, wie das Unternehmen mitteilt. Das Ziel der Karl-Gruppe: Bestehende Substanz erhalten, intelligent revitalisieren und wieder nachhaltige, marktfähige Arbeitsplätze schaffen. 12.02.2026 Tödlicher Gebäudeeinsturz: Gericht bestätigt Strafmaß Nachdem im September 2024 ein Gebäude im benachbarten oberösterreichischen Schärding eingestürzt ist, bleibt das Strafausmaß gegen den Hausbesitzer bestehen. Das hat das Landesverwaltungsgericht Oberösterreich jetzt entschieden. Der Hauseigentümer hatte Beschwerde gegen eine Verwaltungsstrafe von 100.000 Euro eingelegt, zur der er wegen Übertretungen nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz und Verstößen gegen das Sozialversicherungsgesetz verurteilt wurde. Er hatte angegeben,