Zehn Jahre nach der Sturzflut in Simbach am Inn läuft der Hochwasserschutz in Bayern auf Hochtouren, teilt das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit. Umweltminister Thorsten Glauber betonte heute (28.05.), die Katastrophe von 2016 sei Mahnung und Auftrag zugleich. Seitdem seien Hochwasserschutz und Vorsorge gegen Starkregen deutlich ausgebaut worden. Allein in den Hochwasserschutz in Simbach wurden bereits 33 Millionen Euro investiert. Um die möglichen Auswirkungen des Klimawandels zu berücksichtigen, wird in Bayern bei neuen Hochwasserschutzmaßnahmen zusätzlich ein vorsorgender Klimazuschlag in Höhe von 15 Prozent angesetzt. Bayernweit wurden seit 2001 mehr als vier Milliarden Euro in den Hochwasserschutz investiert.