Seniorenheim in Frontenhausen meldet Insolvenz an

17. Mai 2025 , 10:02 Uhr

Das Seniorenheim in Frontenhausen hat Insolvenz angemeldet. Wie der AWO-Bezirksverband Niederbayern/Oberpfalz mitteilte, sei dieser Schritt trotz aller Konsolidierungsbemühungen aus wirtschaftlicher Verantwortung nötig geworden. Der Betrieb soll zunächst weiterlaufen – die Mitarbeiter sind für die nächsten drei Monate über das Insolvenzgeld abgesichert, berichtet die Mediengruppe Bayern. Auch die rund 50 Bewohner können vorerst im Seniorenheim bleiben. Die Einrichtung kämpft seit Jahren mit hohen Betriebskosten, Personalmangel und sinkender Auslastung. Andere Standorte und Tochtergesellschaften des AWO-Bezirksverbands sind nicht betroffen.

Frontenhausen Insolvenz Seniorenheim

Das könnte Dich auch interessieren

17.12.2025 Passauer Hemdenhersteller "Eterna" meldet Insolvenz an Der Passauer Hemden- und Blusenhersteller Eterna hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Grund ist, laut Mediengruppe Bayern, dass ein Teil der Finanzgläubiger einem geplanten Verkauf und der Rückanmietung des Firmengrundstücks nicht zugestimmt hat. Der Geschäftsbetrieb soll aber unverändert weiterlaufen. An der Passauer Zentrale sind rund 280 Beschäftigte tätig. Bereits seit Monaten gab es Gerüchte über wirtschaftliche 16.12.2025 "Sturm"-Gruppe in Salching meldet Insolvenz an - Rund 340 Beschäftigte betroffen Hiobsbotschaft aus dem Maschinenbau im Landkreis Straubing-Bogen: Die Sturm-Gruppe in Salching hat Insolvenz angemeldet. Davon sind rund 340 Beschäftigte betroffen. Die Gehälter sind jedoch bis Ende Februar gesichert. Als Grund für die finanzielle Schieflage nennt das Unternehmen rückläufige Aufträge. Nun werden Investoren gesucht und Sanierungsoptionen geprüft, um den Fortbestand des Anlagenbauers zu sichern. Die Auslandsgesellschaften 16.08.2025 Hutthurmer Bilderrahmenhersteller "Spagl" ist insolvent - Mitarbeiterlöhne durch Insolvenzgeld gesichert Die Firma „Spagl“ in Hutthurm ist insolvent. Der traditionsreiche Bilderrahmenhersteller mit 65 Beschäftigten kämpft schon länger mit gestiegenen Kosten, schwieriger Materialbeschaffung und einem schwachen Markt. Für die Mitarbeiter gibt es aber eine gute Nachricht: Ihre Löhne sind durch das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert, und auch der Betrieb läuft bis auf Weiteres weiter. Gleichzeitig wird 01.04.2025 Amtsgericht Passau: 81 Unternehmens-Insolvenzverfahren eröffnet Im vergangenen Jahr haben 117 Unternehmen beim Amtsgericht Passau einen Insolvenzantrag gestellt, in 81 Fällen wurden die dann auch eröffnet. Laut Mediengruppe Bayern ist das zwar ein Höchstwert in jüngerer Vergangenheit, aber auch kein Grund zur Panik. Gerade im Vergleich zu 2009 und 2010 seien die Zahlen noch niedrig, sagt der Insolvenzrechts-Experte Klaus Reischl. Vor