Rottal-Inn: Keinen verunreinigten Erdaushub verwenden

13. November 2024 , 10:52 Uhr

Weil im Landkreis Altötting Boden und Grundwasser durch die Chemikalie PFOA verunreinigt sind, darf Erdaushub von dort im Landkreis Rottal-Inn nur mit Genehmigung in Verfüllgruben oder anderen Erdarbeiten verwendet werden. Das teilt das Landratsamt Rottal-Inn mit. Auch Bodenmaterial aus Randgebieten des belasteten Gebiets muss vorab geprüft werden, da es ebenfalls verunreinigt sein könnte. Betreiber von Verfüllgruben und Baustellen werden aufgefordert, genau hinzuschauen, damit kein belastetes Material ohne Genehmigung verwendet wird – wer gegen diese Regeln verstößt, muss mit hohen Strafen und Folgekosten rechnen.

Bodenmaterial Erdaushub PFOA Rottal-Inn

Das könnte Dich auch interessieren

06.05.2026 Mehr Bodenmaterial als benötigt - Verzögerung bei B12-Baustelle Seit rund zwei Wochen wird auf der B12 zwischen Freyung-Ort und Auggenthal gebaut und es dauert wahrscheinlich länger als geplant. Der Grund dafür: Beim Baggern fällt deutlich mehr Bodenmaterial an, als später wieder gebraucht wird. Der überschüssige Erdaushub muss deshalb aufwendig abtransportiert werden. Laut der Mediengruppe Bayern könnten dafür zusätzliche Kosten von bis zu zwei 04.05.2026 Bei Erdarbeiten von Traktor getötet Tödlicher Betriebsunfall im Landkreis Rottal-Inn. In Johanniskirchen war ein 85-Jähriger gerade mit Erdarbeiten beschäftigt, als sich sein Traktor mit Anhänger plötzlich selbstständig machte, heißt es von der Polizei. Das Gespann überschlug sich mit seinem Fahrer, der Mann starb trotz Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle. Der genaue Unfallhergang muss noch ermittelt werden. Wie berichtet hatte es 21.04.2026 Hoher Sachschaden nach Heizdeckenbrand Eine Heizdecke hat heute Früh im Landkreis Rottal-Inn einen Schaden von mehreren zehntausend Euro verursacht. Die Polizei geht davon aus, dass sie Feuer gefangen hat, als der Mieter nicht anwesend war. Dann haben sich die Flammen auf weiteres Mobiliar ausgebreitet. Der Eigentümer des vermieteten Nebengebäudes im Johanniskirchner Ortsteil Mödelsbach hat das Feuer darin bemerkt. Die 16.04.2026 Vorranggebiete für Windenergie in Teilen Niederbayerns beschlossen Der Regionale Planungsverband Landshut hat in seiner Sitzung gestern über 90 Vorranggebiete für Windenergie beschlossen. Das ist unter anderem westlich von Ergoldsbach, südlich von Dingolfing und Mamming sowie östlich von Landau an der Isar. Damit sei die Grundlage geschaffen, dass man Anträge stellen darf, so der Landrat von Dingolfing-Landau, Werner Bumeder, gegenüber der Mediengruppe Bayern.