Knapp ein Jahr nach dem Axtangriff in einem ICE bei Straßkirchen hat gestern (02.06) der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Vor dem Landgericht Regensburg schilderten die Opfer die dramatischen Minuten im Zug. Eine 52-Jährige sagte aus, sie habe sich schützend vor ihre Kinder gestellt und dabei schwere Kopfverletzungen erlitten. Auch ein Fahrgast, der die Polizei rufen wollte, wurde mit der Axt verletzt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 21-jährigen Angeklagten versuchten Totschlag vor. Wegen einer psychischen Erkrankung könnte er dauerhaft in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden.