Im Prozess gegen einen 48-Jährigen, der in Passau mit einem Auto seine Ex-Partnerin, seine Tochter und weitere Personen angefahren haben soll, soll heute das Urteil fallen. Gestern wurden vorm dem Landgericht Passau die Plädoyers gehalten. Die Staatsanwaltschaft fordert elf Jahre Gefängnis unter anderem wegen zweifachen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung. Die Verteidigung plädiert auf eine Haftstrafe von neun Jahren und fünf Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung. Als Motiv gilt, dass der 48-Jährige die Trennung und die Übertragung des Sorgerechts nicht akzeptieren wollte.