Prozess gegen ehemaligen Geschäftsführer von A-Kaiser

14. Dezember 2023 , 16:58 Uhr

Im Prozess um den insolventen Autozulieferer A-Kaiser aus dem Landkreis Passau hat das Landgericht jetzt dem Insolvenzverwalter Recht gegeben.

Das Landgericht Passau sah es dabei als erwiesen an, dass der letzte Geschäftsführer durch den Kauf einer über 8 Millionen teuren Produktionsanlage den Betrieb fahrlässig in die Pleite geführt hat. Kurz darauf folgte die Insolvenz und rund 400 Arbeitsplätze gingen verloren. Der Insolvenzverwalter hat den ehemaligen Geschäftsführer nun auf fast sechs Millionen Euro verklagt und vom Gericht Recht bekommen.

A-Kaiser Insolvenz Landgericht Passau Wirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

01.04.2025 Amtsgericht Passau: 81 Unternehmens-Insolvenzverfahren eröffnet Im vergangenen Jahr haben 117 Unternehmen beim Amtsgericht Passau einen Insolvenzantrag gestellt, in 81 Fällen wurden die dann auch eröffnet. Laut Mediengruppe Bayern ist das zwar ein Höchstwert in jüngerer Vergangenheit, aber auch kein Grund zur Panik. Gerade im Vergleich zu 2009 und 2010 seien die Zahlen noch niedrig, sagt der Insolvenzrechts-Experte Klaus Reischl. Vor 06.03.2026 Einhell ab Montag im SDAX Der Werkzeughersteller Einhell aus Landau an der Isar wird am Montag an der Börse in den SDAX aufgenommen. In diesem Aktienindex sind 70 kleinere börsennotierte Unternehmen gesammelt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sagte, dass diese Aufnahme die wirtschaftliche Stärke Niederbayerns zeige. Es sei ein gutes Beispiel dafür, dass Erfolg und globales Wachstum nicht nur in Ballungszentren 05.03.2026 Nach Eterna-Aus: Frust auch bei IG-Metall Das Aus des Modeunternehmens Eterna in Passau sorgt für große Enttäuschung und Frust in der Region. Raphael Hoschkara von der IG Metall ist auch mit der Unternehmenskommunikation unzufrieden: Wie berichtet hatte das Unternehmen das Aus zum Sommer angekündigt. 26.02.2026 In Waldkirchen soll ein Ort für Musikschule, Vereine, Co-Working-Space und Buchhandlungen entstehen Spatenstich für ein Millionen-Projekt in Waldkirchen. Da soll das sogenannte „Hintermann-Haus“ am Marktplatz, das aktuell leer steht, umgebaut werden. Ziel ist es, darin für eine Mischung aus Kultur, Arbeit und Geschäft zu sorgen. Neben einem Buchhändler soll es nämlich auch Räume für Vereine und die Musikschule sowie öffentliche Toiletten geben. Die Kosten für die Maßnahme