PINA: Neue Struktur für Missbrauchs-Prävention und Aufarbeitung im Bistum Passau

19. Juni 2026 , 12:34 Uhr

Das Bistum Passau will Strukturen etablieren, um Missbrauch und Gewalt zu verhindern. Dazu wurde eine neue Stabsabteilung des Generalvikars eingerichtet: PINA. Das Kürzel steht für Prävention, Intervention, Nachsorge und Aufarbeitung. Hintergrund sind die Erkenntnisse einer Studie über Übergriffe auf Minderjährige durch katholische Geistliche im Bistum Passau zwischen 1945 und 2022. Mit PINA sollen Strukturen geschaffen werden, die Missbrauch und Gewalt verhindern helfen, Betroffene unterstützen und die Aufarbeitung dauerhaft im Bistum verankern. Dazu gehören auch unabhängige Beraterstäbe, in denen zwei Betroffene mitwirken. Das neue Strukturgesetz tritt zum 1. Juli in Kraft.

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