Die Caritas Passau sieht den Referentenentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz gemischt. Es gebe zwar wichtige Ansätze zur Weiterentwicklung der Pflege wie die stärkere pflegefachliche Begleitung, flexiblere Leistungsbudgets, Maßnahmen zur Prävention und Verbesserungen bei der Digitalisierung. Gleichzeitig warnt der Verband vor den sozialen und wirtschaftlichen Folgen einzelner Regelungen. Kritisch sieht die Passauer Caritas unter anderem die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige. Die Pflegeversicherung müsse den Menschen Sicherheit geben, Reformen dürften nicht zulasten Pflegebedürftiger, ihrer Angehörigen oder der Mitarbeiter gemeinnütziger Pflegeeinrichtungen stattfinden. Pflege dürfe nicht zu einem zusätzlichen Armutsrisiko werden, so Vorständin Andrea Anderlik.