Pflegearbeiten für Wiesenbrüter

12. Januar 2026 , 05:48 Uhr

Im Wiesenbrütergebiet bei Anzenkirchen finden in diesem Winter umfangreiche Pflegearbeiten statt. Um den Lebensraum für gefährdete und vom Aussterben bedrohte Wiesenbrüterarten zu erhalten und weiter aufzuwerten, werden auf ausgewählten Flächen Gehölze entfernt. Arten wie Kiebitz, Feldlerche oder Wiesenpieper sind auf offene Landschaften mit freier Sicht angewiesen; Bäume und dichter Bewuchs bieten dagegen Greifvögeln und Rabenkrähen Ansitzmöglichkeiten und erhöhen so den Druck auf die Bodenbrüter. Neben der gezielten Entfernung von Gehölzen werden flache Mulden und Feuchtstellen angelegt, die dem Kiebitz als Nahrungs- und Balzflächen dienen. Mit den Maßnahmen soll der Offenlandcharakter des Gebietes wiederhergestellt, der Lebensraum der Wiesenbrüter langfristig gesichert und der Biotopverbund gestärkt werden, heißt es vom Landratsamt Rottal-Inn.

Arbeiten Kiebitz Naturschutz Niederbayern Umwelt Wiesenbrüter

Das könnte Dich auch interessieren

18.11.2025 Niederbayerische Landwirte für Naturschutz ausgezeichnet In ganz Bayern wurden wieder Landwirte für ihr Engagement im Naturschutz ausgezeichnet – und auch in Niederbayern gibt es Grund zur Freude. Zwei Betriebe aus der Region haben beim Wettbewerb „Naturschutzpartner Landwirt“ überzeugt. Ein Geldpreis ging an den Biohof Schmutzer aus Grainet im Landkreis Freyung-Grafenau, unter anderem für eine tiergerechte Bewirtschaftung mit Wasserbüffeln und Kooperation 13.11.2025 Neues Blockheizkraftwerk in Deggendorf in Betrieb genommen Die Stadt Deggendorf hat das neue Blockheizkraftwerk bei der Kläranlage in Betrieb genommen – und damit einen wichtigen Schritt für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz geschafft. Künftig wird das in der Abwasserreinigung entstehende Faulgas nicht mehr ungenutzt abgefackelt, sondern in Strom und Wärme umgewandelt und direkt vor Ort genutzt. Das Kraftwerk erzeugt jährlich rund 600.000 bis 12.11.2025 Landkreis Regen: Auszeichnung für Forstwissenschaftler Matthias Rohrbacher Für sein langjähriges Naturschutz-Engagement hat der Landkreis Regen den Forstwissenschaftler Matthias Rohrbacher geehrt: Er wurde mit dem goldenen Ehrenzeichen des Bayerischen Naturschutzdienstes ausgezeichnet. Rohrbacher ist seit 25 Jahren am Pfahl aktiv und engagiert sich für Pflege, Schutz und Vermittlung des Naturdenkmals. 10.11.2025 Bis Konzept für Carossa-Erbe steht, dauert es noch Was passiert mit dem Kampmann-Carossa-Erbe in Passau? Darum kümmert sich jetzt Elke Ohland. Sie sagte der Mediengruppe Bayern, dass es ihre zentrale Aufgabe sei, ein naturschutzfachliches Gesamtkonzept zu erarbeiten. Es gehe dabei um die Frage, was passt zum Stiftungskonzept und was nicht? Das alles brauche ab Zeit, deswegen bittet sie um Geduld. Der Wert des