ÖDP-Stadtratsfraktion fordert: Passau soll sich gegen "Mini-Atomkraftwerke" wehren

19. Januar 2026 , 12:51 Uhr

Passau solle sich gegen Mini-Atomkraftwerke wehren – das fordert die Passauer ÖDP-Stadtratsfraktion. Hintergrund ist die Forderung nach Klein-Atomreaktoren durch Ministerpräsident Markus Söder. Die ÖDP kritisiert, diese Pläne führten zu einer unnötigen gesellschaftlichen Spaltung. Zudem berge die Ausweisung zahlreicher möglicher Standorte Gefahren für Sicherheit, Gesundheit und den Trinkwasserschutz. Die Stadt Passau solle sich deshalb gemeinsam mit anderen Kommunen politisch und mit allen rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln gegen solche Reaktoren wehren, fordert die ÖDP. Der Umweltausschuss der Stadt befasst sich morgen (20.01.) mit dem Antrag.

Atomkraftwerk Gesundheit Markus Söder ÖDP Passau Sicherheit Umweltausschuss

Das könnte Dich auch interessieren

21.01.2026 Passauer Umweltausschuss lehnt ÖDP-Antrag zu Mini-Atomkraftwerken ab Der Stadtratsausschuss für Klima und Umwelt hat gestern (20.01.) einen Antrag der ÖDP abgelehnt, mit dem sich die Stadt Passau vorsorglich gegen mögliche Genehmigungen von Mini-Atomkraftwerken positionieren sollte. Die Mehrheit des Gremiums sah dafür keine Notwendigkeit, da neue kerntechnische Anlagen bundesweit bereits gesetzlich verboten sind. Der Antrag wurde mit 2:10 Stimmen deutlich abgelehnt; Kritik kam 09.01.2026 Stickstoffbelastung in Passau steigt an - bleibt aber weiter unter dem Grenzwert Die Stickstoffdioxid-Belastung in Passau ist im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Wie aus der vorläufigen Jahreskurzauswertung des Bayerisches Landesamt für Umwelt hervorgeht, lag der Jahresmittelwert an der verkehrsnahen Messstation Angerstraße bei 29 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, nach 27 Mikrogramm im Jahr 2024. Damit weist Passau weiterhin einen der höchsten Stickstoffdioxid-Werte in Bayern 05.12.2025 Spezielle Bereiche in Passau sollen heller werden Um für ein besseres Sicherheitsgefühl zu sorgen, sollen bestimmte Bereiche in Passau besser beleuchtet werden. Konkret geht es um dunkle und unsichere Stellen, wie zum Beispiel den ZOB, die Bahnhofstraße, die Fußgängerzone Ludwigsstraße, den Parkplatz unter der Schanzlbrücke und die Grünau. Dort soll die Verwaltung eine Verbesserung der Beleuchtungssituation planen und umsetzen. Geprüft wird außerdem 21.08.2025 Immer noch Blaualgen im Dreiburgensee Auch im Dreiburgensee bei Tittling im Landkreis Passau gilt weiterhin „Baden auf eigene Gefahr“. Wie das Landratsamt heute mitteilt, sind bei einer Untersuchung des Gesundheitsamtes noch immer reichlich Blaualgen gefunden worden. Weil die für die Gesundheit schädlich sein können, darf vorerst nicht gebadet werden.