Niederbayerischer Arbeitsmarkt besser als der Schnitt – dennoch wachsende Sorgen

08. Januar 2026 , 07:05 Uhr

Die Situation auf dem niederbayerischen Arbeitsmarkt ist besser als im bayerischen Schnitt. Auch im Vergleich mit dem Bund stehe man im Bezirk sehr gut da, sagte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Trotzdem dürfe man sich nicht zufriedengeben: Die Zahl der Arbeitslosen steige kontinuierlich und eine Trendwende sei nicht in Sicht. Besonders herausfordernd für die Region ist, dass Niederbayern durch den Fahrzeug- und Maschinenbau geprägt sei, teure Energie, hohe Steuern und zu viel Bürokratie sich aber direkt auf die Unternehmen auswirken würden, die sich im internationalen Wettbewerb behaupten müssen. Im gesamten Bezirk liegt die Arbeitslosenquote bei 3,9 Prozent.

Arbeitsmarkt Niederbayern Wirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

05.03.2026 Nach Eterna-Aus: Frust auch bei IG-Metall Das Aus des Modeunternehmens Eterna in Passau sorgt für große Enttäuschung und Frust in der Region. Raphael Hoschkara von der IG Metall ist auch mit der Unternehmenskommunikation unzufrieden: Wie berichtet hatte das Unternehmen das Aus zum Sommer angekündigt. 27.02.2026 Wenig Entspannung auf niederbayerischem Arbeitsmarkt Im Bezirk der Agentur für Arbeit Deggendorf ist die Arbeitslosigkeit im Februar leicht gesunken. Rund 9.900 Menschen sind derzeit arbeitslos gemeldet, die Quote liegt bei 4,8 Prozent. Im Bezirk Passau gab es wenig Änderungen, die Arbeitslosenquote beträgt unverändert 5,0 Prozent. Auffällig ist ein weiterer Anstieg bei den Langzeitarbeitslosen – die Zahl stieg um über 14 20.02.2026 Leichte Steigerung der Produktion in der Industrie Die Industrie in Niederbayern profitiert von einer insgesamt positiven Entwicklung in Bayern. Nach Angaben des Bayerisches Landesamt für Statistik ist die Produktion der bayerischen Industrie im Jahr 2025 um 0,6 Prozent gestiegen. Besonders gut läuft es bei Herstellern von Verbrauchsgütern – sie legen um mehr als zwei Prozent zu. Auch Branchen wie Maschinenbau und Autoindustrie 19.02.2026 Ergebnisse von "Smart City Analytics Waldkirchen" vorgestellt In Waldkirchen hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft über die Ergebnisse des Projects „Smart City Analytics Waldkirchen“ diskutiert. In dem Projekt wurden Bewegungsströme und Besucherfrequenzen im öffentlichen Raum erfasst. Im Messzeitraum zwischen Januar 2024 und Oktober 2025 wurden demnach fast 2,4 Millionen Menschen gezählt, am meisten waren es im Mai