Niederbayerische Landräte wollen vor Einführung des Deutschlandtickets Klarheit

23. März 2023 , 16:55 Uhr

Grundsätzlich befürworten die Niederbayerischen Landräte die Einführung des Deutschlandtickets – aber sie fordern, dass die Finanzierung rechtzeitig geregelt wird und es zu keiner Benachteiligung des ländlichen Raumes kommt. Das ist das Ergebnis einer virtuellen Tagung des Niederbayerischen Bezirksverbandes des Bayerischen Landkreistages. Bei dem Treffen betonte Dingolfing-Landaus Landrat Werner Bumeder, dass man in der Region zwar das Deutschlandticket begrüße, unter keinen Umständen aber etwas tun möchte, was zuschussschädlich ist. Konkret zum Beispiel wenn aus Eigenmitteln der Kommunen die Differenz zwischen günstigeren Schülermonatskarten und dem Deutschlandticket aufgestockt würde. Auch müsse die Gleichbehandlung aller Zielgruppen gewährleistet werden, damit möglichst viele Menschen in Niederbayern zufrieden mit dem ÖPNV sind, teilte Landshuts Landrat Peter Dreyer mit. Das Deutschlandticket wird monatlich 49 Euro kosten und zum ersten Mai Eingeführt werden, der Vorverkauf soll schon übernächsten Montag (03.04.) starten.

Bezirksverband Deutschlandticket Niederbayern ÖPNV Verkehr

Das könnte Dich auch interessieren

10.02.2026 Streiks in Niederbayern In Niederbayern wird heute wieder gestreikt. Dazu aufgerufen sind unter anderem Beschäftigte der Wasserwirtschaftsämter Landshut und Deggendorf, der Uni Passau, der JVA Straubing, Finanzamt Passau, Staatsanwaltschaft Landshut und der AOK-Direktionen Niederbayern. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro mehr pro Monat. Morgen wird dann 31.01.2026 Streiks in Niederbayern - Am Montag werden einige Passauer Stadtbusse ausfallen Am Montag wird in der Region gestreikt – aufgerufen dazu hat die Gewerkschaft Ver.di. Die Streiks haben auch spürbare Auswirkungen, zum Beispiel für Menschen, die den ÖPNV nutzen wollen. Christoph Kittel von Ver.di Niederbayern sagt… Auch Beschäftigte des Straßenbetriebsdienstes der Staatlichen Bauämter Landshut und Passau sowie den Flussmeisterstellen der Wasserwirtschaftsämter Landshut und Deggendorf wollen sich 09.10.2025 Streichliste im Verkehrsministerium: IHK Niederbayern befürchtet, abgehängt zu werden Die Industrie- und Handelskammer Niederbayern befürchtet eine harte Belastungsprobe für den Wirtschaftsstandort. Der Grund ist eine „Streichliste“ des Bundesverkehrsministeriums mit dutzenden Maßnahmen, für die kein Geld mehr da sein soll. Besonders betroffen seien davon die A3, A92 und A94, beklagt die niederbayerische IHK. Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner sagte, dass der Wirtschaftsraum dann bei der Verkehrsinfrastruktur abgehängt 03.09.2025 "LanDi" im Landkreis Dingolfing-Landau hat schon 200.000 Fahrgäste von A nach B gebracht Der „On-Demand“-Verkehr im Landkreis Dingolfing Landau „LanDi“ hat eine besondere Marke überschritten: 200.000 Fahrgäste haben das Angebot schon genutzt, rein rechnerisch habe somit die gesamte Bevölkerung des Landkreises schon zweimal eine Fahrt mit dem LanDi unternommen, heißt es aus dem Landratsamt. Vor allem die Bahnhöfe in Dingolfing und Landau werden häufig angefahren, das unterstreiche die