Nationalpark-Studie: "Totholz ist keine CO2-Schleuder!"

30. Januar 2024 , 06:17 Uhr

Ist Totholz eine übermäßige CO2-Quelle? Nein, sagen Forscher im Nationalpark Bayerischer Wald. Sie haben fast 15 Jahren lang eine Windbruchfläche im Park untersucht. Das Ergebnis ihrer Studie: Große Totholzmengen sind nicht übermäßig oder dauerhaft für den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids verantwortlich. Vielmehr würden Totholzflächen etwa nach einem Windbruch insgesamt so viel CO2 freisetzen wie auch viele lebende Fichtenwälder auf der Nordhalbkugel der Erde. Der Unterschied zum lebenden Wald sei nur die vorübergehend geringe Photosynthese, also die Produktion von neuer Biomasse und von neuem Holz, so das Ergebnis des Forschungsprojektes im Nationalpark.

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