Nationalpark sperrt Wildschwein-Gehege

17. Januar 2025 , 14:58 Uhr

Glücklicherweise gibt es in Bayern bislang keinen Fall von Maul- und Klauenseuche; trotzdem trifft der Nationalpark Bayerischer Wald Vorkehrungen. Das Wildschweingehege im Tier-Freigelände des Nationalparkzentrums Lusen ist ab sofort (17.01.) gesperrt. Die Maßnahme diene dem Schutz der Tiere vor der hoch ansteckenden Viruserkrankung, heißt es von der Parkverwaltung. Die Sperrung des Durchgangsgeheges gelte bis auf weiteres. Es werde beobachtet, ob und in welchem Maß sich die Maul- und Klauenseuche weiter ausbreitet.

Maul- und Klauenseuche Nationalpark Wildschweingehege

Das könnte Dich auch interessieren

11.02.2026 Fast 30.000 Teilnehmer bei Nationalparks-Führungen Der Nationalpark Bayerischer Wald hat für 2025 eine positive Jahresbilanz gezogen. Insgesamt wurden rund 3400 Führungen mit knapp 30.000 Teilnehmenden gezählt. Den Großteil – etwa 85 Prozent der Angebote – stemmten ehrenamtliche Waldführerinnen und Waldführer. Aktuell engagieren sich 124 Ehrenamtliche, vor allem aus den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen. Nationalparkleiterin Ursula Schuster verwies beim Jahrestreffen im 09.02.2026 Gute Nachrichten vom Luchs: Stabiler Bestand in den Nationalparken Bayerischer Wald und Šumava Gute Nachrichten aus den Nationalparken Bayerischer Wald und Šumava: Im Monitoringjahr 2024/2025 wurde die zweithöchste jemals gemessene Zahl an Luchsen und ein erneuter Höchststand beim Nachwuchs verzeichnet. 27 eigenständige Luchse konnten bestätigt werden, darunter zwölf Weibchen, acht Männchen und sieben Tiere mit unbekanntem Geschlecht. Bei allen zwölf nachgewiesenen Weibchen wurde Nachwuchs dokumentiert. Insgesamt kamen 22 13.01.2026 Nationalpark Bayerischer Wald spendet für Partnerpark in El Salvador Vom Nationalpark Bayerischer Wald geht erneut Unterstützung nach Mittelamerika. Insgesamt gehen 1.650 Euro an den Nationalpark Montecristo in El Salvador. Das Geld stammt aus einer Spendenbox im Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau sowie aus Kaffeeerlösen einer Rösterei in Zwiesel. Die beiden Nationalparke sind seit Jahren partnerschaftlich verbunden – 10.000 Kilometer trennen den ältesten Nationalpark Deutschlands vom ebenfalls 22.12.2025 EU fördert neue Ausstellung im Hans-Eisenmann-Haus Das Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau erhält eine neue Dauerausstellung. Möglich macht dies ein grenzüberschreitendes Projekt der Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava, das mit rund 1,8 Millionen Euro aus EU-Mitteln gefördert wird – die Gesamtkosten liegen bei rund 2,3 Millionen Euro. Neben der neuen Ausstellung sind auch ein verbesserter Radweg mit digitalen Infostationen sowie neue Angebote in