Nach Rekord-Finanzausgleich: Gemeindetagspräsident Brandl spricht von "Zeitenwende"

21. Dezember 2023 , 16:33 Uhr

Der Präsident des Bayerischen Gemeindetags, Uwe Brandl aus dem Landkreis Kelheim glaubt, dass im Finanzausgleich eine Zeitenwende angekommen ist. Nach dem Spitzengespräch heute sagte Brandl, dass neben dem Bund auch der Freistaat gefordert sei, Prioritäten zu setzen. Fördermaßnahmen müssten seiner Meinung nach kritisch auf Effizienz und Zukunftsfähigkeit geprüft werden. Förder- und Ausschreibungsverfahren sollten außerdem vereinfacht und entschlackt werden.

Bayern Brandl Finanzausgleich Freistaat Gemeindetag Kommunen Präsident

Das könnte Dich auch interessieren

21.07.2026 Über 22 Millionen Euro für niederbayerische Projekte im Jahreskrankenhausbauprogramm 2027 Im Jahreskrankenhausbauprogramm 2027 fördert der Freistaat zwei niederbayerische Vorhaben. Zum einen geht es um die Fachklinik Osterhofen – dort wird der Westflügel erweitert und an den Bestand angepasst. Die Kosten liegen bei über 19 Millionen Euro. Am Bezirksklinikum Mainkofen gibt es eine Unterstützung für den Umbau für die Berufsfachschule für Pflege. Die Kosten hier liegen 22.07.2026 Hohe Autodichte in Niederbayern Die Autodichte in Niederbayern ist höher als im bayernweiten und bundesweiten Schnitt. Die liegt laut Landesamt für Statistik bei 684,5 Fahrzeugen pro 1.000 Einwohnern. Zum Vergleich: In Bayern liegt der Wert bei 639, in Deutschland bei 593. Auch die Spitzenreiter im Freistaat kommen aus dem Bezirk: Der Landkreis Dingolfing-Landau hat einen Wert von über 733 15.05.2026 Auftragseingänge: Niederbayerisches Bauhauptgewerbe trotzt dem Bayern-Trend Das niederbayerische Bauhauptgewerbe hat im März 2026 verglichen mit dem Vorjahresmonat zulegen können. Der Umsatz lag demnach bei fast 265 Millionen Euro, im März 2025 waren es fast 20 Millionen weniger. Auch die Zahl der Auftragseingänge ist gestiegen – um mehr als 125.000. Damit ist Niederbayern schon fast eine Ausnahme: Nur in Mittelfanken gab es 15.05.2026 Inklusives Wohnen in Schwarzach: Millionenförderung vom Freistaat Mit mehr als 3 Millionen Euro Förderung unterstützt der Freistaat Bayern den Bau neuer Wohnplätze für Menschen mit Behinderung in Niederbayern. In einem Wohngebiet in Schwarzach entstehen 18 inklusive Wohnplätze für Menschen, die in Förderstätten arbeiten. Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf betonte, dass ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung keine Ausnahme sein dürfe.