Nach Geiselnahme in Straubing: Staatsanwaltschaft fordert bis zu 14 Jahre, Verteidigung maximal 5,5 Jahre

13. März 2026 , 07:38 Uhr

Im Prozess um eine Geiselnahme am Bezirkskrankenhaus Straubing soll in der kommenden Woche das Urteil fallen. Für die vier Angeklagten fordert die Staatsanwaltschaft zwischen 9,5 und 14 Jahre Haft, für zwei von ihnen eine Sicherungsverwahrung, für einen die Unterbringung in einer Psychiatrie. Die Verteidigung sieht dagegen nur einen minderschweren Fall und beantragte Strafen von maximal 5,5 Jahren – ohne die anschließende Sicherungsverwahrung oder Unterbringung in einer Psychiatrie.

Geiselnahme Gericht Justiz Prozess Straubing Urteil

Das könnte Dich auch interessieren

19.03.2026 Vier Geiselnehmer aus Straubinger Bezirkskrankenhaus verurteilt Nach der Geiselnahme im Straubinger Bezirkskrankenhaus sind die vier Angeklagten zu Freiheitsstrafen zwischen 5 Jahren und 10 Monaten und neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Regensburg sprach sie der Geiselnahme und gefährlichen Körperverletzung schuldig. Noch ist das Urteil allerdings nicht rechtskräftig. Wie berichtet, hatten die vier Männer mit einer Geisel die Öffnung der Pforte 20.07.2026 Urteil nach Axtangriff: 21-Jähriger muss in Psychiatrie Im Prozess gegen einen Mann, der bei Straßkirchen in einem ICE mehrere Fahrgäste mit einer Axt verletzt hatte, ist heute das Urteil gefallen. Das Landgericht Regensburg sah es als erwiesen an, dass der 21-Jährige wegen einer Erkrankung schulunfähig sei. Deswegen ist die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet worden. Der Syrer hatte demnach während seiner 17.07.2026 Urteil im Wallersdorfer Mordprozess: Angeklagter zu lebenslanger Haft verurteilt Weil er in Wallersdorf seine frühere Partnerin getötet hat, wurde ein 45-Jähriger gestern (16.07.) zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Landgericht Landshut sprach ihn des Mordes aus niedrigen Beweggründen schuldig. Der Angeklagte hatte zum Auftakt des Prozesses die Tat gestanden. Er führte massive finanzielle Probleme als Auslöser für Eheprobleme an, wenige Wochen vor der Tat hatte 10.07.2026 Endspurt im Prozess nach Axtangriff in ICE Im Prozess nach dem Axtangriff in einem ICE in Niederbayern werden heute die Plädoyers erwartet. Vor dem Landgericht Regensburg muss sich ein 21-jähriger Syrer wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Er soll im Juli vergangenen Jahres während der Fahrt bei Straßkirchen mehrere Fahrgäste mit einer Axt angegriffen und schwer verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft geht