Nach Abseilaktion an der Autobahn: Passauer Studenten vor Gericht

02. März 2023 , 17:26 Uhr

Vor dem Amtsgericht Fürstenfeldbruck müssen sich heute zwei Studenten aus Passau verantworten. Sie haben sich im September 2021 aus Protest gegen die Autobahnmesse in München von einer Autobahnbrücke an der A96 abgeseilt. Ihnen, und einer Meeresbiologin aus München wird Nötigung in 1.296 Fällen vorgeworfen. So viele Menschen standen damals für über eineinhalb Stunden wegen der Aktion im Stau. Die Polizei hatte damals die Autobahn komplett sperren müssen. Alle drei Klimaaktivisten sind nicht vorbestraft. Eigentlich hätte das Verfahren vor dem Schöffengericht stattfinden sollen, dann hätte den dreien bis zu vier Jahren Haft gedroht. Das Amtsgericht Fürstenfeldbruck entschied sich aber für einen Richter ohne Schöffen und damit für einen Strafrahmen von bis zu zwei Jahren Haft.

Abseilaktion Klimaschützer Passau Prozess

Das könnte Dich auch interessieren

28.05.2026 Keine Revision im "Bluttatprozess" von Grafenau Nach der tödlichen Messerattacke in Grafenau im Juni 2025 ist das Urteil jetzt rechtskräftig. Laut Mediengruppe Bayern wurde die Revision als unbegründet verworfen. Die Angeklagte wurde wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau ihren Partner bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer 27.05.2026 Landgericht Passau verurteilt Mann zu acht Jahren Haft Weil er mit seinem Auto seine Ex-Partnerin, die gemeinsame Tochter und eine weitere Frau angefahren hat, hat das Landgericht Passau einen Mann zu acht Jahren Haft verurteilt. Die beiden Frauen wurden dabei schwer, das fünfjährige Mädchen leicht verletzt. Die Richter sprachen den Mann wegen versuchten Mordes, versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und eines gefährlichen Eingriffs in 27.05.2026 Prozess wegen versuchten Mordes: Staatsanwaltschaft fordert 11 Jahre Haft Im Prozess gegen einen 48-Jährigen, der in Passau mit einem Auto seine Ex-Partnerin, seine Tochter und weitere Personen angefahren haben soll, soll heute das Urteil fallen. Gestern wurden vorm dem Landgericht Passau die Plädoyers gehalten. Die Staatsanwaltschaft fordert elf Jahre Gefängnis unter anderem wegen zweifachen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung. Die Verteidigung plädiert auf eine 12.05.2026 Landgericht Passau: Prozess nach mutmaßlicher Amokfahrt Am Landgericht Passau hat gestern (11.05.) der Prozess um die mutmaßliche Amokfahrt in der Grünaustraße vergangenen Juni begonnen. Angeklagt ist ein 49-Jähriger, der mit einem Auto absichtlich in eine Personengruppe gefahren sein soll, darunter seine getrennt lebende Frau und die gemeinsame Tochter. Anschließend soll er seine Ex-Frau geschlagen und getreten haben. Ihm werden unter anderem