Milliarden-Verlust bei ZF

20. März 2026 , 11:46 Uhr

Der Autozulieferer ZF mit Standorten in Passau und Thyrnau hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Verlust von 2,1 Milliarden Euro abgeschlossen. Gleichzeitig stieg der freie Cashflow deutlich, während der Umsatz auf 38,8 Milliarden Euro zurückging. Das Unternehmen setzt weiter auf Sparmaßnahmen, hält an Stellenkürzungen fest und prüft die Trennung von Geschäftsbereichen. Der Schuldenstand liegt weiterhin bei über 10 Milliarden Euro. Für Probleme sorgen die schwache Konjunktur und die maue Nachfrage, insbesondere nach E-Autos.

Autozulieferer Geld Milliarden-Verlust Passau Thyrnau Verlust Wirtschaft ZF

Das könnte Dich auch interessieren

21.03.2026 ZF in der Region: Keine Kurzarbeit und vermeintliche Standortsicherheit Gute Nachrichten kommen von den niederbayerischen ZF-Standorten. Andreas Moser, Vorstandsmitglied und Divisionsleiter der in Passau angesiedelten Industrie-Technik, sagte der Mediengruppe Bayern dass der Monatsumsatz es nicht mehr rechtfertige, in Kurzarbeit zu sein. Deswegen werde seit dem 1. März wieder in vollem Umfang gearbeitet. Und für Thyrnau heißt es, dass der Standort wohl nicht in akuter 11.11.2025 Bei Menschen in Europa: Wirtschafts-Diskussion über "Made in Germany" Wirtschaftsgipfel gestern Abend im Medienzentrum Passau: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Menschen in Europa ging es um die Frage: Made in Germany – Comeback oder Nostalgie? Klaus Rosenfeld von der Schaeffler AG sagte dabei: Weitere Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren Joe Kaeser, Aufsichtsratsvorsitzender Siemens Energy AG und Daimler Truck, Klaus Ernst, Landesvorsitzender des BSW Bayern und Andrea Nahles, 01.10.2025 Kein Verkauf der ZF-Sparte "Division E" Die Antriebssparte „Divison E“ beim Autozulieferer ZF, die unter anderem einen Standort in Thyrnau hat, wird nicht ausgegliedert. In einer Mitteilung heute spricht das Unternehmen von einer „zukunftsfähigen Neuaufstellung“ und einem „Wegweisenden Bündnis von ZF und Arbeitnehmern zur Restrukturierung.“ Wolfang Nirschl von der IG Metall Passau: Bis 2030 sollen deutschlandweit rund 7.600 Stellen wegfallen, betriebsbedingte 23.04.2026 Mietpreise in Passau in den letzten Jahren um fast 11 Prozent angestiegen In vielen deutschen Mittelstädten sind die Mietpreise in den vergangenen vier Jahren kräftig angezogen – teils um bis zu 20 Prozent. Das zeigt eine Auswertung der Plattform immowelt. Auch Passau ist davon betroffen: Hier liegen die Angebotsmieten aktuell im Schnitt bei 9 Euro 36 pro Quadratmeter – das sind rund 10,8 Prozent mehr als noch