10,61 Euro pro Quadratmeter – das war 2025 der Durchschnittspreis für nettokalte Angebotsmieten in Passau. Vor zehn Jahren lag der Wert noch bei 7,76 Euro. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke. Wohnen sei auch in Passau zur größten sozialen Existenzfrage geworden, so Kreisvorsitzende Reja Kayko. Die Linke fordert für Passau und auf Bundesebene deshalb einen Kurswechsel in der Wohnungspolitik – dazu gehören ein gesetzlicher Mietenstopp, ein Verbot von Indexmieten und staatliche Investitionen in kommunale Wohnungsbaugesellschaften. Wohnraum müsse dauerhaft in öffentlicher Hand gesichert werden.