Messerattacke im ICE: Lebenslange Haftstrafe gefordert

15. Dezember 2022 , 15:00 Uhr

Nach der Messerattacke in einem ICE zwischen Passau und Nürnberg hat die Bundesanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten gefordert. Ihm wird vorgeworfen, in dem Zug unvermittelt vier Männer mit einem Messer angegriffen und teilweise schwer verletzt zu haben. In dem Prozess ging es unter anderem um die Fragen, ob es sich bei dem Angeklagten um einen Dschihadisten handelt und wie sein psychischer Zustand zum Tatzeitpunkt war. Drei Sachverständige kamen zu dem Ergebnis, dass er nicht psychisch krank gewesen sei. Morgen hält die Verteidigung ihr Schluss-Plädoyer, das Urteil soll am 23. Dezember fallen.

Angeklagter Angriff Anwalt Bundesanwaltschaft ICE Messer Nürnberg Passau Plädoyer Zug

Das könnte Dich auch interessieren

20.07.2026 Urteil nach Axtangriff: 21-Jähriger muss in Psychiatrie Im Prozess gegen einen Mann, der bei Straßkirchen in einem ICE mehrere Fahrgäste mit einer Axt verletzt hatte, ist heute das Urteil gefallen. Das Landgericht Regensburg sah es als erwiesen an, dass der 21-Jährige wegen einer Erkrankung schulunfähig sei. Deswegen ist die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet worden. Der Syrer hatte demnach während seiner 02.03.2026 Zugfahrer hat 150.000 Euro in Plastiktüte dabei Schleierfahnder haben gestern eine größere Menge Bargeld sichergestellt. Bei der Kontrolle in einem ICE bei Passau, fanden sie bei einem Fahrgast rund 150.000 Euro, sowie ein Bündl Schweizer Franken. Der Mann konnte keine Angaben dazu machen, woher das Geld kam, deswegen wurde es sichergestellt und Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet. 10.07.2026 Endspurt im Prozess nach Axtangriff in ICE Im Prozess nach dem Axtangriff in einem ICE in Niederbayern werden heute die Plädoyers erwartet. Vor dem Landgericht Regensburg muss sich ein 21-jähriger Syrer wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Er soll im Juli vergangenen Jahres während der Fahrt bei Straßkirchen mehrere Fahrgäste mit einer Axt angegriffen und schwer verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft geht 18.06.2026 Passauerin im Kreis Kaiserslautern getötet - Tatverdächtig ist der Ehemann Bei einer am Dienstag im Kreis Kaiserslautern getöteten 37-Jährigen handelt es sich laut Mediengruppe Bayern um eine gebürtige Passauerin und vierfache Mutter. Ein 40-Jähriger wird verdächtigt, seine getrennt lebende Ehefrau auf einem öffentlichen Spielplatz attackiert und mit einem Messer tödlich verletzt zu haben, heißt es von Polizei und Staatsanwaltschaft. Dann habe sich der Mann selbst