Messer-Attacke im ICE: 14 Jahre Haft für Beschuldigten

23. Dezember 2022 , 05:51 Uhr

Nach der Messerattacke auf vier Reisende in einem ICE auf der Fahrt nach Nürnberg vor mehr als einem Jahr ist am Oberlandesgericht München heute das Urteil gefallen. Der Angeklagte aus Passau erhält eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren. Drei der vier Personen hat der damals 27-Jährige mit seiner Attacke schwer verletzt. Doch dafür könne er nichts; er sei psychisch krank gewesen und damit schuldunfähig. So plädierte die Verteidigung. Die Bundesanwälte sahen dies nicht so und forderten eine lebenslange Haft. Dem folgte das Gericht nun in großen Teilen und sprach den Mann unter anderem wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung schuldig. Laut einem Gerichtssprecher ist noch bis spät in den Abend hinein an dem Urteil gefeilt worden.

Attacke ICE Islamist Justiz Messer München Oberlandesgericht Passau Urteil Zug

Das könnte Dich auch interessieren

28.05.2026 Keine Revision im "Bluttatprozess" von Grafenau Nach der tödlichen Messerattacke in Grafenau im Juni 2025 ist das Urteil jetzt rechtskräftig. Laut Mediengruppe Bayern wurde die Revision als unbegründet verworfen. Die Angeklagte wurde wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau ihren Partner bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer 21.03.2026 Lebensgefährte tot: Siebeneinhalb Jahre Haft für Frau aus Eging - Urteil noch nicht rechtskräftig Weil sie in Eging am See ihren Lebensgefährten getötet haben soll, muss eine 30-Jährige für siebeneinhalb Jahre in Haft. Das Passauer Landgericht hat sie wegen Totschlags schuldig gesprochen und einen Alkoholentzug angeordnet. Die Staatsanwaltschaft hatte elf Jahre Haft gefordert, von Seiten der Verteidigung heißt es dagegen, dass sich der Mann selbst getötet habe. Das Urteil 02.03.2026 Zugfahrer hat 150.000 Euro in Plastiktüte dabei Schleierfahnder haben gestern eine größere Menge Bargeld sichergestellt. Bei der Kontrolle in einem ICE bei Passau, fanden sie bei einem Fahrgast rund 150.000 Euro, sowie ein Bündl Schweizer Franken. Der Mann konnte keine Angaben dazu machen, woher das Geld kam, deswegen wurde es sichergestellt und Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet. 31.12.2025 Nach Messerattacken-Urteil: Verteidigung legt Revision ein Im Fall der tödlichen Messerattacke von Grafenau ist das Urteil noch nicht endgültig. Die Verteidigung der verurteilten Frau hat Revision eingelegt, das bestätigte das Landgericht Passau gegenüber der Mediengruppe Bayern. Damit geht der Fall nun vor den Bundesgerichtshof. Die Frau war Mitte Dezember zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Sie hatte ihren Partner Anfang Juni