Mann bei Maibaumwache angezündet: die Urteile

17. Dezember 2024 , 06:31 Uhr

Der Fall hatte weit über die Grenzen Niederbayerns hinaus Aufsehen und Bestürzung erregt: in Oberpöring im Landkreis Deggendorf hatten vergangenes Jahr sieben Jugendliche einen Mann während einer Maibaumwache angezündet. Das 40-jährige Opfer erlitt schwere Verletzungen. Gestern (16.12.) sind am Amtsgericht Deggendorf die Urteile gefällt worden. Seit Oktober standen die sieben Angeklagten vor Gericht. Der Prozess am Jugendschöffengericht Deggendorf fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das galt auch für die gestrige Urteilsverkündung. Deshalb beruft sich die Mediengruppe Bayern in ihrem Bericht auf die Angaben der Mutter des Opfers. Demnach wurden die beiden Haupttäter zu Haftstrafen von drei bzw. zweieinhalb Jahren ohne Bewährung verurteilt. Ein weiterer Beteiligter erhielt eine Geld- und eine Bewährungsstrafe. Weitere Urteile: Sozialstunden, Wochenendarrest und Alkoholverbot. Sowohl Verteidigung als auch Staatsanwaltschaft könnten allerdings noch Berufung einlegen.

Deggendorf Gericht Maibaumwache Oberpöring Urteil

Das könnte Dich auch interessieren

19.02.2026 Angriff auf Ex-Freundin und ihre Mutter - Gericht verurteilt Mann zu sechs Jahren Haft verurteilt Weil er in Taufkirchen an der Vils mit dem Auto auf seine Ex-Freundin und deren Mutter zugerast ist und sie danach geschlagen, gewürgt und bedroht hat, muss ein Mann ins Gefängnis. Das Landgericht Landshut hat den Angeklagten heute wegen gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren verurteilt. Außerdem wurde eine Führerscheinsperre 15.01.2026 Mann bei Maibaumwache angezündet - Jetzt steht das Urteil fest Im sogenannten „Maibaumwache-Fall“ von Oberpöring ist jetzt ein rechtskräftiges Urteil gefallen. Das Landgericht Deggendorf hat in der Berufungsverhandlung die Strafen gegen die beiden Hauptangeklagten neu festgesetzt. Beide erhalten jeweils zwei Jahre Jugendstrafe auf Bewährung, zusätzlich müssen sie zwei Wochen Dauerarrest antreten und dem Opfer je 10.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Hintergrund ist ein Vorfall bei einer 14.01.2026 Angriff mit Maßkrug auf Betriebsfeier - Anklage wegen versuchten Mords Nach einer schweren Gewalttat bei einer Betriebsfeier in Arnstorf muss sich ein 35-Jähriger vor dem Landgericht Landshut verantworten. Der Mann soll im vergangenen Juli einen Kollegen mit einem Maßkrug angegriffen und mehrfach auf den Kopf geschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor. Sie sagt: Es sei Zufall, dass 09.01.2026 Dönerladenbetreiberin wegen verunreinigten Lebensmitteln verurteilt Wegen Verstößen gegen das Lebensmittelgesetz hat das Amtsgericht Deggendorf gestern (08.01.) eine Dönerladen-Betreiberin schuldig gesprochen. Der 37-Jährigen wurde vorgeworfen, verunreinigte sowie irreführend gekennzeichnete Lebensmittel verkauft zu haben – laut Mediengruppe Bayern wurden etwa Lebensmittel in schmutzigen Behältern gelagert, Fliegen in der Lake des Weichkäses entdeckt und Fleischprodukte falsch benannt.  Die Angeklagte wurde zu einer Geldstrafe