Die niederbayerische Industrie- und Handelskammer zieht eine ernüchternde Zwischenbilanz zu 100 Tagen Bundeskanzler Friedrich Merz. Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner sagte, dass der Start zwar hoffnungsvoll war, viele Forderungen und Vorschläge in den Koalitionsvertrag aufgenommen wurden – die Regierung bei der Umsetzung aber kräftig nachlegen müsse. Als Beispiel nannte er milliardenschwere Investitionspakete für Infrastruktur, Verteidigung und Innovation. Für den niederbayerischen Mittelstand seien diese Pakete aber kaum nutzbar. Mitte August ist die Bundesregierung unter Kanzler Merz 100 Tage im Amt.