Die IHK Niederbayern fordert gemeinsam mit dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag (BIHK) und weiteren Wirtschaftsvertretern den Erhalt einer einheitlichen Strompreiszone in Deutschland. Eine Aufteilung in unterschiedliche Strompreiszonen, wie sie derzeit von der EU geprüft wird, würde laut Alexander Schreiner, Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern, zu höheren Strompreisen und weniger Planungssicherheit für Unternehmen führen. Besonders betroffen wären Industriezentren im Süden, wo der Stromverbrauch hoch, aber die Erzeugung begrenzt ist. Schreiner betont die Notwendigkeit eines intelligenten Ausbaus der erneuerbaren Energien und der Netzinfrastruktur statt einer Aufspaltung des Strommarktes.