Wie sicher sind die Arbeitsplätze im ZF-Werk Thyrnau noch?

24. Juli 2025 , 14:01 Uhr

Am ZF-Standort Thyrnau mit rund 630 Mitarbeitern könnte es bis 2031 zu einem massiven Stellenabbau kommen. Die IG Metall warnt vor einer Verlagerung von hunderten Arbeitsplätze nach Ungarn, wie die Mediengruppe Bayern heute berichtet. Damit sei der komplette Standort Thyrnau mittelfristig gefährdet. Der Aufsichtsrat entscheidet kommenden Dienstag über den künftigen Kurs von ZF in Deutschland. Betriebsrat und IG Metall rufen an diesem Tag zu einer Sprechstunde vor dem Werkstor auf. ZF erklärte in einer Stellungnahme, dass die gesamte E-Division mit rückläufigen Umsätzen rechne und derzeit Gespräche mit der Arbeitnehmervertretung über eine wirtschaftlich sinnvolle Standort- und Produktionsplanung laufen.

Das könnte Dich auch interessieren

09.03.2026 Stadt Passau fordert Unterstützung für Automobilbranche Eine Bürgermeisterinitiative mehrerer Automobil- und Zulieferstädte, an der auch die Stadt Passau beteiligt ist, fordert von der EU bessere Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie. Hintergrund ist eine Studie des Beratungsunternehmens Ernst & Young, nach der allein im Jahr 2025 rund 50.000 Arbeitsplätze in der Branche abgebaut wurden. Seit 2019 sind es demnach mehr als 100.000 Stellen. 09.03.2026 Wahl in Niederbayern: Teils enge Ergebnisse, Stichwahlen - aber auch klare Sieger Kein klarer Wahlsieger bei der Oberbürgermeisterwahl in der Stadt Passau. Andreas Rother (SPD) und Armin Dickl (CSU) müssen in zwei Wochen zur Stichwahl antreten. Andreas Rother: Armin Dickl: Wahlleiterin Karin Schmeller hat uns erklärt, wie es jetzt weitergeht. Briefwahlunterlagen können – sofern noch nicht geschehen – ab heute bei der Stadt Passau beantragt werden. Die 07.03.2026 Verdacht auf Newcastle-Krankheit in Gangkofen bestätigt Das Friedrich-Loeffler-Institut hat den Verdacht auf die Newcastle-Krankheit in einem Masthähnchenbetrieb im Gemeindebereich Gangkofen durch positive Laborergebnisse bestätigt. Der betroffene Bestand mit rund 60.000 Tieren wurde aus Gründen des Tierschutzes und der Tierseuchenbekämpfung tierschutzgerecht getötet. Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung wurden außerdem eine Schutz- und eine Überwachungszone eingerichtet. Weitere Informationen gibt es auf der 06.03.2026 14-Jährige aus Schönberg bleibt verschwunden - Polizei sucht Zeugen Die Polizei sucht immer noch nach einer 14-jährigen Schülerin aus dem Landkreis Freyung-Grafenau. Die wird bereits seit Mitte Januar vermisst, bisherige Suchmaßnahmen und Ermittlungen zum Aufenthalt der Jugendlichen sind ergebnislos verlaufen, deswegen bittet die Polizei erneut um Zeugenhinweise. Die Vermisste war nicht zu ihrer Wohnanschrift in Schönberg zurückgekehrt. Die Vermisstenmeldung der Polizei: Die Bayerische Polizei