Flugzeugabsturz im Bayerischen Wald - 2. Update

30. März 2023 , 16:33 Uhr

Was zuerst eine Vermutung war, hat die Polizei nun bestätigt: Bei den Getöteten des Flugzeugabsturzes gestern (29.03.) im Nationalpark Bayerischer Wald handelt es sich entgegen ersten Meldungen tatsächlich um ein Ehepaar.  Das Ehepaar soll mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Landkreis Unterallgäu stammen. Laut dem aktuellen Stand der Ermittlungen starteten der 54-Jährige und seine 56-jährige Ehefrau mit dem Flugzeug von Augsburg Richtung Tschechien. Die Ursache für den Absturz ist weiterhin unklar. So tragisch der Absturz ist – die Region ist wohl an einer noch größeren Katastrophe vorbeigeschrammt: Die Absturzstelle befindet sich nämlich nur wenige hundert Meter vom Nationalparkzentrum Lusen mit dem Tierfreigelände und dem Baumwipfelpfad entfernt. Zur Unglückszeit am frühen Vormittag waren schon etliche Besucher unterwegs.

Absturz Bayerischer Wald Flugzeug Flugzeugabsturz Nationalpark Nationalparkzentrum

Das könnte Dich auch interessieren

28.08.2026 Erfolgreicher Kampf gegen Borkenkäfer im Bayerischen Wald Die Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald hat sich deutlich entspannt. Das war Thema bei einer Exkursion unter anderem mit der Nationalparkverwaltung, Vertretern der Bayerischen Staatsforsten und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Bei dem Treffen in Spiegelau wurden unterschiedliche Verfahren zur Aufarbeitung von Käferholz vorgestellt. Davon gibt es in den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen derzeit historisch geringe Mengen. 22.12.2025 EU fördert neue Ausstellung im Hans-Eisenmann-Haus Das Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau erhält eine neue Dauerausstellung. Möglich macht dies ein grenzüberschreitendes Projekt der Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava, das mit rund 1,8 Millionen Euro aus EU-Mitteln gefördert wird – die Gesamtkosten liegen bei rund 2,3 Millionen Euro. Neben der neuen Ausstellung sind auch ein verbesserter Radweg mit digitalen Infostationen sowie neue Angebote in 30.09.2025 Nationalpark Falkenstein: Gehege für neue Tiere werden gebaut Im Nationalparkzentrum Falkenstein haben die Arbeiten für zwei neue Gehege begonnen. Dort sollen im kommenden Frühjahr Gelbbauchunken und Feuersalamander einziehen. Bürgermeister Gerd Lorenz zeigte sich überzeugt, dass die Besucher des Nationalparkzentrums Falkenstein die neuen Anlagen gut annehmen werden. Außerdem sollen noch drei Spielstationen für Kinder entstehen, zwei davon sollen noch heuer fertig werden. 18.08.2026 Nationalpark Bayerischer Wald trauert um Wegbereiter Wolfgang Haber Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald trauert um Wolfgang Haber. Dessen Wirken sei untrennbar mit der Entstehungsgeschichte des Nationalparks verbunden, heißt es in einer Mitteilung. Ein Gutachten des Landschaftsökologen im Auftrag des Deutschen Rats für Landespflege wurde zu einer wesentlichen Grundlage für die spätere Gründung des Nationalparks. Er hatte sich gegen einen Wildtierpark nach dem Serengeti-Vorbild und