Falsche Abrechnungen: Heute soll Urteil fallen

23. Februar 2026 , 09:16 Uhr

Weil er tausende Behandlungen unrechtmäßig abgerechnet haben soll, steht ein Arzt aus Niederbayern aktuell vor Gericht. Heute soll das Urteil verkündet werden. Als Poolarzt hatte er Bereitschaftsdienste übernommen, in rund 6.300 Fällen soll er Leistungen für Hausbesuche im Notdienst abgerechnet haben – die Patienten aber nie persönlich aufgesucht haben. Der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns soll dadurch ein Schaden von ungefähr 1,4 Millionen Euro entstanden sein – dazu kommt, dass er in einem Fall eine Patientin sexuell genötigt haben soll. Die Anklage fordert wegen des Betrugs und Übergriffs unter anderem 6 Jahre und 9 Monate Haft sowie ein vierjähriges Berufsverbot. Die Verteidigung plädiert für eine drei Jahre kürzere Haftstrafe.

Abrechnung Betrug Kassenärztliche Vereinigung KVB Niederbayern Prozess Urteil

Das könnte Dich auch interessieren

10.07.2026 Endspurt im Prozess nach Axtangriff in ICE Im Prozess nach dem Axtangriff in einem ICE in Niederbayern werden heute die Plädoyers erwartet. Vor dem Landgericht Regensburg muss sich ein 21-jähriger Syrer wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Er soll im Juli vergangenen Jahres während der Fahrt bei Straßkirchen mehrere Fahrgäste mit einer Axt angegriffen und schwer verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft geht 14.01.2026 Angriff mit Maßkrug auf Betriebsfeier - Anklage wegen versuchten Mords Nach einer schweren Gewalttat bei einer Betriebsfeier in Arnstorf muss sich ein 35-Jähriger vor dem Landgericht Landshut verantworten. Der Mann soll im vergangenen Juli einen Kollegen mit einem Maßkrug angegriffen und mehrfach auf den Kopf geschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor. Sie sagt: Es sei Zufall, dass 17.07.2026 Urteil im Wallersdorfer Mordprozess: Angeklagter zu lebenslanger Haft verurteilt Weil er in Wallersdorf seine frühere Partnerin getötet hat, wurde ein 45-Jähriger gestern (16.07.) zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Landgericht Landshut sprach ihn des Mordes aus niedrigen Beweggründen schuldig. Der Angeklagte hatte zum Auftakt des Prozesses die Tat gestanden. Er führte massive finanzielle Probleme als Auslöser für Eheprobleme an, wenige Wochen vor der Tat hatte 29.05.2026 Nächste Woche: Prozessauftakt nach Axtangriff in Zug Nach dem Axtangriff Anfang Juli 2025 in einem ICE bei Straßkirchen beginnt in der kommenden Woche der Prozess. Bei dem Angriff wurden mehrere Fahrgäste schwer verletzt, die Staatsanwaltschaft wirft dem Tatverdächtigen versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor. Sie geht davon aus, dass der 21-Jährige allerdings wegen einer psychischen Erkrankung schuldunfähig sei. Da er weiterhin eine