Der frühere Lehrerverbandspräsident Heinz-Peter Meidinger kritisiert, dass es im Abitur zu viele gute Noten gibt. Im Gespräch mit der Mediengruppe Bayern sagte der Niederbayer, dass einzelne Gymnasien mehr 1,0-Abitur-Ergebnisse haben als vor 20 Jahren ganze Bundesländer. Er sagt, dadurch werde es schwieriger, echte Spitzenschüler zu erkennen. Außerdem könnten viele Studierende schlechter mit Rückschlägen umgehen, und Universitäten beklagten zunehmend Defizite bei Studienanfängern.