Mit emotionalen Szenen hat gestern vor dem Deggendorfer Landgericht der Prozess um einen dreifachen Mord in Zwiesel begonnen. Familienangehörige haben tief erschüttert das Verlesen der Anklage verfolgt. Der Angeklagte ist seit mittlerweile 15 Monaten in Untersuchungshaft und erstmals seit langem drogenfrei – dadurch sei der Kopf frei geworden, so sein Anwalt. Dem 39-Jährigen sei klar geworden, was er Furchtbares getan habe oder getan haben könnte. Ihm wird vorgeworfen, aus sexueller Lust zwei Frauen getötet zu haben – zur Verschleierung soll er dann noch den Partner von einer der Frauen umgebracht haben. In dem Prozess sind neun weitere Verhandlungstage angesetzt, ein Urteil könnte im November fallen.