Bürgermeister im Landkreis Freyung-Grafenau bereiten sich auf Blackout-Fall vor

18. Januar 2023 , 14:30 Uhr

Was tun bei einem großflächigen Stromausfall? Damit die Kommunen für den Ernstfall gerüstet sind, hat der Landkreis Freyung-Grafenau seine Bürgermeister jetzt informiert, was im Worst-Case passieren würde.

Vorbereitung auf ein solches Szenario ist sinnvoll, sagte Thomas Thurnreiter, zuständig für den Katastrophenschutz im Landkreis Freyung-Grafenau. So gibt es laut ihm schon bei einem sofortigen Stromausfall bis zu 10 Minuten erste Einschränkungen bei der Telekommunikation. Dauert ein Stromausfall dann schon bis zu 8 Stunden, dann vermehren sich auch die Probleme bei der Patientenversorgung. Auch das Funksystem mit denen Behörden und Organisationen kommunizieren, kommt dann an seine Akkugrenzen. Ab einem Ausfall von mehr als 72 Stunden gibt es massive Versorgungsengpässe bei Dingen des täglichen Bedarfs. So ein langfristiger Stromausfall sei zwar nicht wahrscheinlich, jedoch müssen die Kommunen auf so einen Fall vorbereitet sein.

Blackout Freyung-Grafenau Strom

Das könnte Dich auch interessieren

08.09.2026 Blackout-Konzept für Stadt Passau Was passiert, wenn für längere Zeit das Licht ausgeht? Die Stadt Passau hat ein Konzept entwickelt, um Bürgerinnen und Bürger auch bei einem großflächigen Stromausfall zu unterstützen. Wird die Stromversorgung für mehr als sechs Stunden unterbrochen, werden sofort insgesamt 15 sogenannte „Leuchttürme“ aktiviert. Dort stehen rund um die Uhr Ansprechpartner zur Verfügung. Die Infopunkte sind 20.08.2026 In Niederbayern sind noch viele Ausbildungsplätze unbesetzt Der Countdown für das neue Ausbildungsjahr läuft, die meisten Ausbildungen starten im September. Allerdings gibt es in Niederbayern noch viele offene Ausbildungsplätze. In Passau sind es zum Beispiel 228, im Landkreis Freyung-Grafenau sind noch 232 Ausbildungsplätze unbesetzt und im Landkreis Deggendorf sogar 429. Viele davon seien krisensicher und nicht durch KI gefährdet, heißt es von 01.08.2026 Rund 85 Einsätze durch Gewitter in Niederbayern Gewitter in der Region haben gestern (31.07.) für mehr als 80 Polizeieinsätze gesorgt. In den meisten Fällen handelte es sich um entwurzelte Bäume, heißt es vom Polizeipräsidium Niederbayern auf Nachfrage. In einem Fall wurde eine Hochspannungsleitung durch einen umgestürzten Baum abgedrückt. Die Bewohnerin des angrenzenden Wohnhauses in Kröning im Landkreis Landshut kam mit dem Strom 14.07.2026 Glasbranche tauscht sich über Herausforderungen aus In Landshut war gestern der erste bayerische Glasgipfel. Da haben sich Akteure aus der Branche mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger über aktuelle Herausforderungen ausgetauscht. Dazu zählen demnach hohe Energiekosten, die CO2-Bepreisung, aber auch Bürokratie, eine hohe Steuerbelastung und aggressive Wettbewerbsmethoden ausländischer Konkurrenten. Aiwanger betonte, man wolle, dass dieser Wirtschaftszweig auch künftig Arbeitsplätze, industrielle Wertschöpfung und handwerkliche