Dem Bezirk Niederbayern droht ein drastischer Rückgang der Bezirksrücklage. Wie die jetzt vorgestellte Jahresrechnung zeigt, mussten 2025 mehr als 31 Millionen Euro entnommen werden, um den Haushalt auszugleichen. Für dieses Jahr ist eine weitere Entnahme von rund 15 Millionen Euro aus der Rücklage eingeplant. Damit würde sie auf das gesetzliche Mindestmaß von rund 5,9 Millionen Euro schrumpfen. Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich fordert Reformen – ansonsten werde die Bezirksumlage in den nächsten Jahren kontinuierlich steigen. Insbesondere die Kosten im Sozialbereich seien enorm: Rund 90 Prozent der Ausgaben des Bezirks Niederbayern fließen demnach in den Bereich der sozialen Sicherung.