Nach der Auto-Attacke in der Passauer Innenstadt vor einem Jahr beschäftigt der Fall jetzt den Bundesgerichtshof. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch ein Opfervertreter haben Revision gegen das Urteil eingelegt. Der 49-jährige Angeklagte war wegen versuchten Mordes und weiterer Delikte zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Die Kläger halten das Strafmaß für zu niedrig. Der Mann war im Juni vergangenen Jahres mit seinem Auto in Passau in eine Menschengruppe gefahren, in der sich auch seine Ex-Partnerin und die gemeinsame Tochter befanden.