Auch niederbayerische Arbeitnehmer betroffen: KTM geht in die Insolvenz

27. November 2024 , 06:20 Uhr

Der oberösterreichische Motorrad- und E-Bike-Hersteller KTM, bei dem auch viele Niederbayern arbeiten, hat Insolvenz angemeldet. Wie der Konzern mitteilte, sind auch zwei Tochterunternehmen betroffen. Von den insgesamt rund 5.000 Arbeitsplätzen in Mattighofen im Bezirk Braunau dürften vermutlich mehrere hundert auf der Kippe stehen. Das Unternehmen leidet nach Jahren des Booms an einem Nachfrage-Einbruch bei E-Bikes. KTM-Chef Stefan Pierer verkündete gegenüber der Mediengruppe Bayern, er werde für den Erhalt seines Unternehmens kämpfen.

Insolvenz KTM Oberösterreich

Das könnte Dich auch interessieren

29.05.2026 Insolvenz bei Waldkirchner Bäckerei - Betrieb läuft ungestört weiter Die Krankenkasse Barmer hat für die Waldkirchener Bäckerei Kittl einen Insolvenzantrag gestellt. Der vorläufige Insolvenzverwalter ist der Rechtsanwalt Bastian Kainz aus Tittling. Laut Mediengruppe Bayern soll der Betrieb in den acht Filialen der Bäckerei aber erst einmal ganz normal weitergehen, auch auf Kunden und die Beschäftigten soll das Verfahren keine Auswirkungen haben. Geschäftsführer Johann Kittl 28.05.2026 Neuer Eigentümer für ETERNA-Gelände in Passau Die Karl-Gruppe aus Hengersberg hat den ehemaligen Hauptstandort des Hemden- und Blusenherstellers Eterna in Passau-Sperrwies gekauft. Demnach soll da der sogenannte „K.Park Passau“ entstehen, ein zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort mit starkem Entwicklungspotential, wie das Unternehmen mitteilt. Das Ziel der Karl-Gruppe: Bestehende Substanz erhalten, intelligent revitalisieren und wieder nachhaltige, marktfähige Arbeitsplätze schaffen. 12.01.2026 Grenzüberschreitende Luftrettung im Raum Passau soll künftig in den 24-Stunden-Betrieb gehen Die grenzüberschreitende Luftrettung im Raum Passau soll künftig auch nachts einsatzbereit sein. Dazu haben sich Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Landrat Raimund Kneidinger und Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander am Luftrettungsstützpunkt Suben ausgetauscht. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die geplante Ausweitung der Einsatzzeiten des Rettungshubschraubers Christophorus 3 auf einen durchgehenden 24-Stunden-Betrieb. Ziel ist es, die Notfallversorgung 17.12.2025 Passauer Hemdenhersteller "Eterna" meldet Insolvenz an Der Passauer Hemden- und Blusenhersteller Eterna hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Grund ist, laut Mediengruppe Bayern, dass ein Teil der Finanzgläubiger einem geplanten Verkauf und der Rückanmietung des Firmengrundstücks nicht zugestimmt hat. Der Geschäftsbetrieb soll aber unverändert weiterlaufen. An der Passauer Zentrale sind rund 280 Beschäftigte tätig. Bereits seit Monaten gab es Gerüchte über wirtschaftliche