Nach der Ablehnung der Rampenauffahrten zur A92 durch den Deggendorfer Stadtrat hält die Aktionsgruppe Klimaentscheid an ihren Forderungen fest. Statt einer neuen Donaubrücke setzt sie weiter auf den Ausbau von Bus, Bahn und Radverkehr. Die nötigen Investitionen in den Radverkehr seien im Vergleich zu einer neuen Donaubrücke für den Autoverkehr minimal: Der Ausbau des gesamten Radnetzes nach dem Konzept der Stadt werde auf etwa 1 Million Euro geschätzt, der Bau einer neuen Autobrücke dagegen auf 75 Millionen Euro. Nach Ansicht der Aktionsgruppe seien die vorhandenen Donaubrücken für den Nahverkehr ausreichend und müssten nur besser angebunden und genutzt werden.