Aiwanger fordert längere Spritsteuersenkung

01. Juni 2026 , 08:05 Uhr

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich für eine Verlängerung der Spritsteuersenkung ausgesprochen. Der Wohlstand in Niederbayern hänge stark von der Autoindustrie ab, so Aiwanger. Diese Schlüsselbranche dürfe nicht ins Abseits gedrängt werden. Hohe Steuern, Bürokratie und Energiekosten seien ein Wettbewerbsnachteil für die niederbayerische Wirtschaft. Aiwanger fordert deshalb neben einer Verlängerung der Spritsteuersenkung auch die Abschaffung des geplanten Verbrennerverbots ab 2035. 2024 waren in Niederbayern mehr als 35.000 Menschen in der Fahrzeugindustrie beschäftigt.

Aiwanger Auto Autoindustrie Spritsteuer Verbrennerverbot

Das könnte Dich auch interessieren

23.07.2026 Eil: Rettungshubschrauber-Einsatz nach Unfall in Thyrnau Schwerer Verkehrsunfall in Thyrnau: Laut ersten Erkenntnissen der Polizei soll das Ganze passiert sein, als zwei Autos einen Radfahrer überholen wollten. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Auch ein Rettungshubschrauber ist im Einsatz. 23.07.2026 Drei Schwerverletzte nach Unfall im Landkreis Passau Schwerer Verkehrsunfall gestern in Tittling-Lozersdorf: Am Nachmittag war eine Autofahrerin in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit einem anderen Fahrzeug kollidiert. Drei Personen kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. 22.07.2026 Hohe Autodichte in Niederbayern Die Autodichte in Niederbayern ist höher als im bayernweiten und bundesweiten Schnitt. Die liegt laut Landesamt für Statistik bei 684,5 Fahrzeugen pro 1.000 Einwohnern. Zum Vergleich: In Bayern liegt der Wert bei 639, in Deutschland bei 593. Auch die Spitzenreiter im Freistaat kommen aus dem Bezirk: Der Landkreis Dingolfing-Landau hat einen Wert von über 733 20.07.2026 IG Metall kritisiert Unternehmensabwanderungen - und fordert Politik zum Handeln auf Die niederbayerische Industrie ist sehr von der Automobilindustrie und den Zulieferern geprägt – hat momentan aber mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Horst Ott von der IG Metall Bayern schilderte heute bei einem Online-Pressegespräch ein großes wirtschaftliches Problem: Unternehmen würden nicht nur die Produktion vermehrt ins Ausland verlagern, sondern auch die Entwicklung: Der Bezirksleiter der IG