55-Jährigen aus Mainburg wegen Totschlag vor Gericht

12. Januar 2023 , 16:49 Uhr

Weil er seinen Schwager getötet haben soll, muss sich ein 55 Jahre alter Mann aus Mainburg im Landkreis Kelheim jetzt vor dem Landgericht Regensburg verantworten. Der Grund für die Tat soll ein jahrelanger Familienstreit sein. Laut Anklage kam es zu einem Streitgespräch zwischen dem 55-Jährigen und seinen beiden Schwagern. Der Angeklagte habe ein 30 cm langes Kampfmesser geholt und während des Gesprächs in einen Baum gestochen. Dann habe er das Messer plötzlich aus dem Baum gezogen und auf seinen 46-jährigen Schwager eingestochen. Der sei noch vor Ort verblutet. Der mutmaßliche Täter gab an, er glaubte sich verteidigen zu müssen, da die beiden Schwager für ihre Gewaltbereitschaft bekannt waren. Das Urteil wird am 26. Januar erwartet.

Gericht Kelheim Mainburg Prozess Regensburg Totschlag

Das könnte Dich auch interessieren

20.07.2026 Urteil nach Axtangriff: 21-Jähriger muss in Psychiatrie Im Prozess gegen einen Mann, der bei Straßkirchen in einem ICE mehrere Fahrgäste mit einer Axt verletzt hatte, ist heute das Urteil gefallen. Das Landgericht Regensburg sah es als erwiesen an, dass der 21-Jährige wegen einer Erkrankung schulunfähig sei. Deswegen ist die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet worden. Der Syrer hatte demnach während seiner 17.07.2026 Urteil im Wallersdorfer Mordprozess: Angeklagter zu lebenslanger Haft verurteilt Weil er in Wallersdorf seine frühere Partnerin getötet hat, wurde ein 45-Jähriger gestern (16.07.) zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Landgericht Landshut sprach ihn des Mordes aus niedrigen Beweggründen schuldig. Der Angeklagte hatte zum Auftakt des Prozesses die Tat gestanden. Er führte massive finanzielle Probleme als Auslöser für Eheprobleme an, wenige Wochen vor der Tat hatte 10.07.2026 Endspurt im Prozess nach Axtangriff in ICE Im Prozess nach dem Axtangriff in einem ICE in Niederbayern werden heute die Plädoyers erwartet. Vor dem Landgericht Regensburg muss sich ein 21-jähriger Syrer wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Er soll im Juli vergangenen Jahres während der Fahrt bei Straßkirchen mehrere Fahrgäste mit einer Axt angegriffen und schwer verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft geht 30.06.2026 Klage zugelassen: Gerichtsverfahren gegen Baulöwe Günther Karl wird eröffnet Der ehemalige Geschäftsführer der Karl Bau GmbH, Günther Karl, muss vor Gericht. Wie das Landgericht Passau mitteilt, hat die Kammer das Verfahren gegen den Unternehmer aus Hengersberg mit Beschluss vom 24. Juni in Teilen beschränkt und das Hauptverfahren gegen ihn und einen ehemaligen Bereichsleiter Bau eröffnet. Die schon außer Vollzug gesetzten Haftbefehle gegen beide Angeklagten